Erstellt am 24. April 2013, 09:06

Vielseitig unterwegs. Welttag des Buchs / Die BVZ befragte bekannte Persönlichkeiten aus der Stadt nach ihrem Leseverhalten und ihren Lieblingsbüchern.

Große Privatbibliothek: AMS-Chefin Jutta Mohl hat zu Hause keinen Fernsehapparat, aber jede Menge Bücher.  |  NOEN

OBERPULLENDORF / „Ich bin ein Lesefreak wie alle in meiner Familie“, gesteht Jutta Mohl, Leiterin der Arbeitsmarktservice-Regionalstelle. „meiner Tochter muss ich abends die Bücher wegnehmen, damit sie schlafen geht.“ Im Hause Mohl gibt es keinen Fernsehapparat aber eine Unmenge an Büchern. Jutta Mohl selbst liest überall – am Sofa, im Garten, in der Hängematte. Lieblingsbuch hat sie keines, denn außer Krimis liest sie eigentlich alles, besonders gerne Frauenliteratur. Ein Buch, das ihr aktuell sehr gut gefällt ist „Bewohnte Frau“.

„Die Leidenschaft zum Beruf gemacht“

Kein richtiges Lieblingsbuch hat auch Buchhändlerin Herta Emmer, da sie ebenfalls unglaublich viel liest. „Ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht“, meint Emmer. Sie liest im Sommer gerne auf der Hollywoodschaukel, im Winter versinkt sie mit ihren Büchern in ihrem tiefen Lesesessel. „Was ich liebe ist schöne, aktuelle Literatur“, erklärt Emmer. Ein Buch, das sie derzeit empfehlen würde, ist „Elsa Ungeheuer“ von Astrid Rosenfeld. Gleich zwei Lieblingsbücher hat Bürgermeister Rudolf Geißler, nämlich „Homo faber“ von Max Frisch und „Die Kraft und die Herrlichkeit“ von Graham Green. „Ich lese mit Begeisterung. Leider komme ich nicht dazu, regelmäßig Belletristik zu lesen“, weist Geißler darauf hin, dass er dagegen sehr viel Sachtexte im Zuge seiner politischen Arbeit liest. Wenn er es sich einmal mit einem Buch zur Entspannung gemütlich macht, dann am liebsten auf der Couch im Wohnzimmer.

Als „Querleser“ bezeichnet sich selbst Rot Kreuz-Präsident Franz Stifter. Er liest meistens zwei, drei Bücher zu verschiedenen Themen parallel. Aktuell sind dies „Mit eigenen Augen“, ein Buch in dem ORF-Korrespondenten berichten, Michael Morris „Was Sie nicht wissen wollen“ sowie „Der Europäische Landbote“ von Robert Menasse.“Außerdem bin ich ein Fan von Clive Cussler“, meint Stifter. Besonders oft hat er das Buch „Hättiwari - der wahre Kern von Österreich“ gelesen.

Weniger auf Bücher, sondern mehr auf Zeitungen als Lesestoff setzen die beiden Vizebürgermeister der Stadt, Elisabeth Trummer und Christian Wohlfart. Während Wohlfart wenn er schon zum Buch greift, eher ein Sachbuch zur Hand nimmt, hat Elisabeth Trummer ein ganz bestimmtes Lieblingsbuch, nämlich „Zwei an einem Tag“.