Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Vlasich ist neuer Ortschef. WAHL / Mit 12 zu 10 Stimmen konnte sich Vlasich als Bürgermeister durchsetzen. Angelobt wurde er erst am Montag in der Bezirkshauptmannschaft.

Angelobung: Bezirkshauptmann Klaus Trummer (l.) gelobte den neuen Bürgermeister Christian Vlasich (3.v.r.) an. Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl, Vlasichs Mutter Agnes Eichinger, Landesrat Peter Rezar und Vorgänger Werner Brenner gratulierten herzlich.  |  NOEN
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LOCKENHAUS / „Christian Vlasich ist der neue Bürgermeister“, hieß es am Freitag bei der Gemeinderatssitzung. Vlasich konnte 12 Stimmen der 22 anwesenden Gemeinderäte für sich verbuchen, 10 entfielen auf ÖVP-Vizebürgermeister Klaus Schranz. Da Vlasich bisher Obmannstellvertreter des Prüfungsausschusses war, musste diese Funktion fraktionsintern nachbesetzt werden. Michael Mayer wurde einstimmig gewählt. Angelobt wurde Vlasich von Bezirkshauptmann Klaus Trummer erst am Montag, da der Bezirkshauptmann bei der zeitgleich stattfindenden Gemeinderatssitzung in Lackenbach ebenfalls einen neuen Ortschef angeloben musste (siehe Artikel Seite 30). Daher führte Vizebürgermeister Klaus Schranz bei der Sitzung auch nach der Wahl den Vorsitz.

Zu Diskussionen führte vor allem der Punkt „Information der Bürger“. „Ich halte es für notwendig, dass die Gemeindebürger nach den Gemeinderatssitzungen informiert werden“, erklärte ÖVP-Vize Klaus. Altbürgermeister Werner Brenner entgegnete, dass er in den vergangenen vier Jahren 36 Aussendungen gemacht habe und die Bevölkerung über wichtige Themen informiert habe. Der Gemeinderat diskutierte daraufhin, was in einer solchen Aussendung stehen solle bzw. wer entscheiden sollte, was in dieser stehen sollte. Schranz stellte daraufhin den Antrag, dass nach jeder Gemeinderatssitzung eine Aussendung über die Punkte der Tagesordnung gemacht werden sollte. Christian Vlasich stellte einen Abänderungsantrag, dass nur Informationen, die für die Allgemeinheit interessant seien, ausgesendet werden sollen.

Diesen zog er dann aber wieder zurück. Daher wurde nur über den ÖVP-Antrag abgestimmt. Dieser konnte mit den 10 Stimmen der ÖVP-Fraktion jedoch gegen die 12 Stimmen der SPÖ-Fraktion keine Mehrheit gewinnen.