Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Vlasich leitet ab Mai das Schulungszentrum. NEUER GESCHÄFTSFÜHRER / Der Lockenhauser Christian Vlasich tritt im BUZ Neutal in die Fußstapfen von Gerhard Glöckl.

Neuer BUZ-Chef: Christian Vlasich aus Lockenhaus.  |  NOEN
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VON MICHAELA TANZLER

NEUTAL / Aus über 30 Bewerbern hat der Vorstand des BUZ (Burgenländisches Schulungszentrum) Neutal vorige Woche den 33-jährigen Lockenhauser Christian Vlasich zum neuen Geschäftsführer bestimmt.

Wechsel in der Leitung  nach knapp 20 Jahren

Wie die BVZ bereits berichtete, tritt Gerhard Glöckl nach 35 Jahren im BUZ, davon drei als Fachtrainer, 13 als Ausbildungsleiter und 19 als Geschäftsführer, den wohlverdienten Ruhestand an. Als er 1975 im BUZ begonnen hatte, standen rund 20 Ausbildungsplätze für erwachsene Kursteilnehmer im Bereich Elektro- und Metalltechnik zur Verfügung. Heute verfügt das BUZ über mehr als 300 Ausbildungsplätze in den Bereichen Elektro- und Metalltechnik, Informationstechnologie sowie Re-/Integration für erwachsene und jugendliche Kursteilnehmer.

Diese Erfolgsgeschichte des BUZ mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen fortzusetzen, ist das erklärte Ziel von Glöckls Nachfolger Christian Vlasich. „Das spannendste Thema in nächster Zeit wird sein, eine Strategie zu entwickeln, wo es hingehen soll, welche Trends sich am Arbeitsmarkt abzeichnen, welche Jobs zukunftsträchtig sind und wo Qualifikationen benötigt werden “, führt Vlasich aus, der dabei nicht nur die enge Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern, sondern auch mit dem Arbeitsmarktservice als wichtigsten Kunden und der Wirtschaft suchen möchte. „Wichtig ist, die Leute zielgerichtet auszubilden, dass diese wieder am Arbeitsmarkt unterkommen“, unterstreicht er. „Das BUZ bietet Ausbildung auf sehr hohem Niveau, in meiner Rolle als Geschäftsführer möchte ich noch mehr Werbung für das BUZ machen.“

„Es ist eine sehr sinnvolle  und spannende Aufgabe“

Seine neue Aufgabe sieht Vlasich als sehr spannende und sehr sinnvolle an, nämlich Menschen bei der Jobsuche zu unterstützen und ihnen mit der bestmöglichen Bildung helfen, dass sie am Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen können und einen Job finden. Dies war für ihn - neben der Möglichkeit im Burgenland zu arbeiten - gleichzeitig auch die Motivation, sich für den Posten zu bewerben.

Dass er ihn tatsächlich bekommen hat, hat ihn selbst ein bisschen überrascht. „Die Konkurrenz war ja sehr groß. Ich freue mich, dass ich mich durchsetzen konnte“, so Vlasich. Mit 2. Mai wird er seinen Dienst antreten. Bis dahin wird Bereichsleiter Engelbert Kenyeri interimistisch die Geschäfte des BUZ führen.