Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Warten auf die Förderzusage. FREIZEIT- UND VERANSTALTUNGSZENTRUM / Wenn die Förderzusage vom Land Ende Mai in Lackenbach eintrudelt, soll schon im Juni/Juli mit dem Bau begonnen werden.

LACKENBACH / Wie die BVZ bereits berichtete, soll am ehemaligen Badgelände in Lackenbach ein Freizeit- und Veranstaltungszentrum errichtet werden. Dieses Zentrum soll den Vereinen zugute kommen. „Das Freizeit- und Veranstaltungszentrum soll für die Vereine, welche kein eigenes ‚Heim‘ haben, da sein“, erklärt Bürgermeister Heinrich Dorner (SPÖ). Geplant sind ein Gebäude mit zwei Ebenen, dass in den Hang gebaut wird. Das Untergeschoss soll als Kabinentrakt für den Sportverein dienen. Im Obergeschoss ist ein Raum mit 110 Quadratmetern geplant, wobei die Möglichkeit bestehen sollen, eine mobile Trennwand anzubringen, damit die Jugend, wenn gewünscht, ihren eigenen Raum haben kann. Weiters soll das Zentrum auch noch Sanitäranlagen, einen Küchenbereich und einen Lagerraum umfassen. Bei der Gemeinderatssitzung am Freitag stand der Punkt „Vergabe der Arbeiten für das Freizeit- und Veranstaltungszentrum“ auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat einigte sich mehrheitlich – bis auf eine Stimmenthaltung von Vizeortschef Peter Krail (ÖVP) – darauf, dass man mit den Vergaben noch warten wolle, bis die endgültigen Förderzusagen vom Land am 20. Mai bestätigt werden. „Wenn wir die Förderzusage haben, werden wir schon im Juni bzw. im Juli mit den Bauarbeiten beginnen“, so Dorner.

„Ich bin nicht gegen das Projekt, ich war nur der Meinung, das man die Bürger über das Vorhaben vor der Vergabe der Arbeiten informieren hätte müssen“, erklärte Krail zu seiner Stimmenthaltung. Auf rund 700.000 Euro schätzt man die Kosten für das Freizeit- und Veranstaltungszentrum. 500.000 Euro wird die Gemeinde aufbringen, die restlichen 200.000 Euro erhofft man sich aus der Förderung. „Die Gemeinde kann sich dieses Projekt leisten. Wir hätten es nie gemacht, wenn wir unser letztes Geld dafür ausgeben müssten“, so Dorner zu dem Projekt. „Für anfällige Dinge, wie Straßen- oder Kanalsanierung sind noch immer Rücklagen vorhanden.“