Erstellt am 14. September 2011, 08:29

Warten auf Franz Liszt. NOCH KEIN GRÜNES LICHT / Das Gymnasium wartet noch auf die Genehmigung Liszt als Zusatz im Schulnamen führen zu dürfen.

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OBERPULLENDORF / Auf der Homepage des Gymnasiums spielt Franz Liszt schon alle möglichen Farben, der jüngste Jahresbericht der Schule ist ihm gewidmet und eine Schülergruppe von Professor Manfred Fuchs schreibt Woche für Woche eine Kolumne über Liszts Leben und Wirken in der BVZ. Das Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium will aber auch mit seinem Namen auf Mittelburgenlands großen Komponisten hinweisen und hat daher einen entsprechenden Antrag auf Aufnahme des Zusatzes „Franz Liszt“ in seinen Schulnamen gestellt – die BVZ berichtete. Nach der Einigung im Schulgemeinschaftsausschuss hatte man einen entsprechenden Lehrplan ausgearbeitet und diesen dem Landesschulrat zur Überprüfung übermittelt. „Der Antrag liegt noch beim Landesschulrat bzw. dem Ministerium“, berichtet Direktor Adalbert Reidinger zum Stand der Dinge. Landesschulratspräsident Gerhard Resch meinte dazu, dass aus den Unterlagen des Gymnasiums zwar hervorgeht, in welchen Fächern sich Liszt „einbauen“ lässt von der Musik über den geografischen und historischen Bereich bis zu Sprachen, dass aber nur für das Unterrichtsfach Musik Unterrichtsprinzipien formuliert wurden. „Wenn dies auch für die anderen Gegenstände passiert, haben wir kein Problem, die Genehmigung zu erteilen. Sobald der Antrag komplett ist, werden wir ihn so rasch als möglich bearbeiten“, so Resch. Reidinger meinte darauf, dass man den Antrag noch ergänzen werde. „Es hat sich ja schon einiges Lisztiges an der Schule getan“, so Reidinger. Und ergänzte hinsichtlich des 200. Geburtstages von Liszt: „Es wäre schön, wenn die Sache bis 22. Oktober erledigt ist.“

Will Liszt in seine Schule holen: Direktor Adalbert Reidinger.