Erstellt am 06. November 2015, 13:22

von NÖN Redaktion

Weiter Wirbel um Zugverbindung für Schüler. Probleme ortet Schulombudsfrau Susanne Schmid bei der Fahrplanänderung ab 14. Dezember. Laut ÖBB wurde eine pragmatische Lösung für Pendler und Schüler erarbeitet.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Schulombudsfrau Susanne Schmid zeigt sich verärgert, dass es trotz höchstem Einsatz ihrerseits nicht gelungen ist, eine seit Jahrzehnten bestehende „vernünftige“ Zugverbindung von Deutschkreutz nach Wiener Neustadt für Schüler aufrechtzuerhalten (

).

Laut ÖBB drei rasche direkte Züge geplant

Derzeit fährt ein Zug um 6.48 Uhr von Deutschkreutz über Mattersburg nach Wiener Neustadt. Am 14. Dezember gibt es eine Fahrplanänderung.

„Für die Erreichbarkeit der Schulen in Wiener Neustadt konnten wir eine pragmatische Lösung erarbeiten, welche einerseits den Pendlern auf der Strecke eine optimierte Verbindung nach Wiener Neustadt und weiter nach Wien bringt, andererseits eben den Schülern eine rechtzeitige Erreichbarkeit der Schulen ermöglicht“, heißt es seitens der ÖBB.

Es soll für Pendler von Deutschkreutz, Rohrbach und Marz aber auch aus Sopron nach Wien drei rasche direkte Züge geben, die ab Deutschkreutz um 4.59, 5.59 und 6.59 Uhr und nachmittags auch wieder direkt retour fahren.

„Für die Fahrt der Schüler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in die verschiedenen Schulen in Wiener Neustadt werden vom Bahnhof Wiener Neustadt Schulbusse zu den Schulstandorten geführt und um diese Busse stressfrei zu erreichen, sollte der Zug vor 7.30 Uhr Wiener Neustadt erreichen“, so die ÖBB.

„Kühl lächelnd wird das den Schülern zugemutet“

Laut Schmid müssen die Schüler künftig gezwungenermaßen den Zug um 6 Uhr nehmen, da der 6.59 Uhr-Zug um 7.41 Uhr in Wiener Neustadt ankommt und die Schulr bereits um 7.50 Uhr startet.

Weiters bekrittelt sie, dass man den Zug, der um 6.47 Uhr ab Sopron nach Wiener Neustadt fährt, nicht schon ab Deutschkreutz führen kann. „Kühl lächelnd wird den Schülern zugemutet, dass sie zwei und drei Mal in eine Fahrtrichtung umsteigen müssen“, so Schmid. Die ÖBB verweist auf einen Zug um 6.35 Uhr, welcher um 6.44 Uhr Sopron erreicht.

„Die Schüler steigen in den am selben Bahnsteig gegenüber stehenden Zug nach Wiener Neustadt ein, fahren um 6.47 Uhr weiter und kommen in Wiener Neustadt um 7.25 Uhr an. Es ist also mit drei Minuten Umsteigezeit in Sopron kein längerer Aufenthalt nötig. Der Zugwechsel ist Schülern in diesem Alter durchaus zumutbar. Weiters konnte für die Schulfahrt an Samstagen ein direkter Zug von Deutschkreutz nach Wiener Neustadt eingerichtet werden“, heißt es seitens der ÖBB.

BVZ.at zum Thema hatte berichtet: