Erstellt am 27. Juli 2011, 00:00

Weniger Straftaten. KRIMINALSTATISTIK /  Um 4,8 Prozent weniger Straftaten wurden zwischen Jänner und Juli 2011 im Bezirk angezeigt.

BEZIRK / 4.272 Straftaten wurden zwischen Jänner und Juni 2011 im gesamten Burgenland angezeigt. Das sind um 11,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Bezirk Oberpullendorf zeigt der Trend jedoch in eine ganz andere, äußerst erfreuliche Richtung. Als einziger Bezirk des Landes konnte das Mittelburgenland einen Rückgang bei den strafbaren Handlungen verzeichnen und zwar um 4,8 Prozent auf insgesamt 334 angezeigte Fälle.

Man führe dies auf die kriminalpolizeilichen Initiativen zur Bekämpfung der Kriminalität zurück, hieß es in einer Presseaussendung der Polizei. Zudem sei es erfreulich, dass das Burgenland im Vergleich zu Österreich nach wie vor einen geringen Anteil an der Gesamtkriminalität bei gleichzeitig hoher Aufklärungsquote habe.

Vor allem im Bereich der Delikte gegen fremdes Vermögen, beispielsweise also Diebstähle, haben die Präventivmaßnahmen der Polizei im Bezirk Oberpullendorf besonders gut gegriffen, denn im Burgenlandvergleich ist der Bezirk auch hier Spitzenreiter.

Einen leichten Rückgang verzeichnete man allerdings bei der Aufklärungsquote im Bezirk. Wurden im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 204 Fälle aufgeklärt, waren es heuer nur 176, was einem Minus von 13,7 Prozent entspricht.

Entwarnung kommt zu dieser Zahl jedoch von Herbert Karlovits vom Bezirkspolizeikommando Oberpullendorf: Die gesunkene Zahl der Aufklärungen hängt unter anderem auch damit zusammen, dass wir in vielen Fällen mit ausländischen Behörden zusammenarbeiten und Auslandserhebungen und -korrespondenz einfach mehr Zeit in Anspruch nehmen, bis ein Fall beendet werden und im Sicherheitsmonitor als abgeschlossen markiert werden kann. Oft sind die Fälle in Österreich jedoch bereits abgeschlossen.