Erstellt am 02. September 2015, 11:20

von NÖN Redaktion

Umwidmung für Quartier. Die Umwidmung für das geplante Flüchtlingsquartier in Weppersdorf soll am 23. September im Gemeinderat behandelt werden.

In diesem Gebäude soll das Flüchtlingsquartier entstehen: Bis zu 20 Personen hätten Platz.  |  NOEN, Estl

Ein Flüchtlingsquartier im Gebäude, wo früher das Bundesheer untergebracht war, soll in Weppersdorf entstehen. Betreiber soll der Samariterbund werden, die BVZ berichtete.

Zurzeit als Betriebsgebiet gewidmet

Am Mittwoch, dem 23. September, findet eine Gemeinderatssitzung statt, wo unter anderem eine Umwidmung, die mit dem Flüchtlingsquartier in Zusammenhang steht, auf der Tagesordnung stehen soll. „Das Gebäude befindet sich auf einem Grundstück, das zurzeit als Betriebsgebiet gewidmet ist. Deswegen gehört es vom Gemeinderat umgewidmet, damit Menschen darin wohnen dürfen. Ich bin gefordert, dass wir dort Menschen beherbergen können“, schildert Bürgermeister Erich Zweiler.

Eine Zeit lang war in diesem Gebäude das Bundesheer untergebracht. Laut Ortschef Zweiler handelte es sich hier um eine Ausnahmegenehmigung, deshalb muss der Gemeinderat neu umwidmen. „Wir warten noch auf die Raumplanungsbehörde. Sollte das Ergebnis positiv ausgehen beziehungsweise auch der Gemeinderatsbeschluss, kann es sehr schnell mit dem Flüchtlingsquartier gehen“, fügte Zweiler hinzu.

Informationsveranstaltung geplant

Ein Teil der Bevölkerung von Weppersdorf sprach sich mit einer Unterschriftenliste gegen das Flüchtlingsquartier aus. „Es gibt diese Liste mit den 104 Unterschriften“, so Zweiler.

Um auf Bedenken sowie Ängste der Weppersdorfer Bevölkerung einzugehen, wird wie angekündigt, wenn alle offenen Punkte abgeklärt sind, eine Informationsveranstaltung für die Bürger abgehalten.