Erstellt am 23. Dezember 2013, 08:10

„Wichtige Erfolge erzielt“. OBERPULLENDORF | Die SPÖ Mittelburgenland ließ das vergangene Jahr Revue passieren – und zeigte sich durchaus zufrieden.

Gemeinsam für den Bezirk: »Der mittelburgenländische Optimismus wird uns auch 2014 positiv begleiten«, meinen Klaudia Friedl, Peter Rezar, Norbert Darabos und Erich Trummer.  |  NOEN
„Wir haben als SPÖ Mittelburgenland 2013 wichtige Erfolge erzielt“, zog Bezirksparteivorsitzender Peter Rezar mit den Bezirksmandataren Bilanz. So freute sich der für Gesundheit und Soziales zuständige Landesrat nicht nur über das Abschneiden der Bezirks-SPÖ bei der Wehrpflicht-Volksbefragung und den Landwirtschaftskammer- bzw. Nationalratswahlen, sondern zum Beispiel auch über die Erweiterung des Krankenhauses um einen modernen Laborbereich, die neuen Hightech-Wohneinheiten für alte Menschen in Lackenbach und Weppersdorf oder den Sozialplan für die ehemaligen Triumph-Mitarbeiterinnen.

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Arbeitsmarktpolitik war 2013 ein Kernthema der SPÖ-Arbeit und wird es auch bleiben. „Die SPÖ kämpft um jeden Arbeitsplatz“, betonte Landtagsabgeordneter Erich Trummer, gleichzeitig Präsident des Gemeindevertreterverbandes. Ein Beispiel sei die Initiative „Bau aufs Burgenland“, im Zuge derer ein Vergabeleitfaden für Gemeinden geschaffen wurde. „Die Gemeinden sind einer der wichtigsten Auftraggeber für heimische Betriebe in der Baubranche. Mit ‚Bau aufs Burgenland’ wurden Auftragskriterien für heimische Jobs und Mittelbetriebe geschaffen“, so Trummer. SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl verwies im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt darauf, dass sich die SPÖ-Frauen klar gegen eine vorzeitige Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsalters aussprechen.

Schon um etwas verhindern zu können, wie etwa Massensteuern oder Privatisierungsmaßnahmen, macht die SPÖ-Regierungsbeteiligung aus Sicht von Nationalrat Norbert Darabos Sinn. Er freute sich darüber, dass ihm 40 Prozent der SPÖ-Wähler im Mittelburgenland bei der Nationalratswahl eine Vorzugsstimme gegeben haben, was auf den Heimatbezirk bezogen die meisten Vorzugsstimmen innerhalb der SPÖ österreichweit bedeutet. „Stolz, bin ich, dass wir die Hühnerfarm in Kleinwarasdorf verhindern konnten. Es geht dabei nicht um parteipolitisches Kalkül oder darum die Landwirtschaft zu verteufeln, sondern um die Lebensqualität. Seit ich 1998 in die Politik gegangen bin, habe ich noch nie so viel Zuspruch erhalten“ so Darabos. „Man sieht , dass Politik und besorgte Bürger gemeinsam etwas bewegen können.“
Ein anderes Projekt, das Darabos und der SPÖ Sorge bereitet ist die Sonnentherme. „Wenn man so viel Geld in die Hand nimmt und das noch nicht so gut ankommt, muss die Politik bereit sein, lenkend einzugreifen.“