Erstellt am 15. April 2016, 12:10

von NÖN Redaktion

Wieder Bussard-Attacke. Erneut wurde eine Joggerin in Deutschkreutz vom schon bekannten Bussard attackiert.

Treibt sein Unwesen: Zahlreiche Freizeitsportler wurden vom Bussard bereits attackiert.  |  NOEN, BVZ

Wie die BVZ berichtete (

und unten), häufen sich auf dem Güterweg Richtung Bundesstraße/Grenzübergang Vorfälle mit einem „angriffslustigen“ Bussard. Am 5. April kam es wieder zu einem Vorfall.

Mit dürrem Ast „abgewehrt“

„Dieses Mal hat mich der Bussard gleich am Kopf gestreift, aber nicht so schlimm, wie beim letzten Mal. Ich hab mir einen dürren Ast gesucht und diesen in die Höhe gehalten, weil im Internet steht, dass man so bei einem Bussard-Angriff vorgehen soll, da der Bussard immer an der höchsten Stelle angreift“, schildert eine Deutschkreutzerin.

Laut Bezirksjägermeister Reinhold Iby darf die Jägerschaft nichts gegen einen Bussard unternehmen, da dieser geschütztes Wild ist.

Dies bestätigte auch Ursula Korner, Referatsleiterin Natur-, Tier- und Umweltschutz von der Bezirkshauptmannschaft. „Bis jetzt hat noch keiner einen Vorfall mit dem Bussard bei der Bezirkshauptmannschaft gemeldet. Natürlich darf man sich wehren, wenn man angegriffen wird. Normal ist dieses Verhalten nicht, weil ein Wildtier normal weiß, welche Beute es sich schnappen kann“, so Korner.

BVZ.at hatte berichtet: