Erstellt am 30. April 2014, 12:12

Wiese zum Naschen. Eröffnung / Streuobstwiese am Fenyös soll als Naherholungsgebiet dienen, wo Natur nicht nur erlebt, sondern auch geschmeckt werden kann.

Freuten sich übers gelungene Projekt: HAK-Direktorin Helene Schütz-Fatalin, Umweltgemeinderat Walter Pöll, Elias Thrackl, Stefanie Fazekas, Brigitte Aufner, Sandra Fischer, Isabella Dobra, Josef Fally, Verschönerungsvereinsobfrau Gerlinde Heger und Bürgermeister Rudolf Geißler.  |  NOEN

Ein geschottertes Wegchen schlängelt sich zwischen hohen Bäumen und Sträuchern hindurch. Nach einer Kurve eröffnet sich plötzlich ein weiter Blick auf die Landschaft sowie eine leicht abschüssige Wiese.

Diese hat die Stadtgemeinde als Standort für ihre Streuobstwiese Fenyös auserkoren, die am Samstag bei einem Picknick offiziell eröffnet wurde. Der Startschuss zum Projekt fiel mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss im Juni 2013. Abgewickelt wurde dieses dann über den Verschönerungsverein, wodurch eine 80-prozentige Förderung der Kosten von 43.000 Euro möglich wurde.

56 Obstbäume und -sträucher gepflanzt

Nach Aufbereitung des Bodens wurden 56 Obstbäume und -sträucher gepflanzt – durchwegs alte burgenländische Sorten. Da gibt es Äpfel wie den Roten Herbstkalvill, Dönissens Gelbe Knorpelkirsche oder die Nordhäuser Winterforellenbirne. Kleine Tafeln bei jedem Baum, die von einer Projektgruppe der Handelsakademie gestaltet wurden, informieren mit Fotos und plakativen Texten über die jeweilige Sorte.

Mittels QR-Code kann man bei Interesse mehr erfahren. Auch die Baumpaten sind angeführt. „In unserer Stadt leben sehr viele Menschen in Wohnungen, die keine Möglichkeit haben eigene Bäume zu pflanzen und deren Obst zu genießen“, erläuterte Projektleiter Umweltgemeinderat Walter Pöll.

Außerdem möchte man Schulen die Möglichkeit bieten, alte Obstsorten besser kennenzulernen. Bürgermeister Rudolf Geißler ergänzte, dass jeder eingeladen sei, herzukommen und sich am Obst zu bedienen. Außerdem wurde ein Rastplatz mit Tischen, Bänken und einer Feuerstelle eingerichtet. „Es soll ein Platz sein, wo man die Seele baumeln lassen und vielleicht ein kleines Picknick machen kann“, so Geißler.