Erstellt am 11. April 2018, 08:29

von BVZ Redaktion

2.742 Tonnen Salz für Straßen im Bezirk Oberpullendorf. Burgenlandweit wurde in diesem Winter doppelt soviel Salz benötigt als im vergangenen.

APA/HARALD SCHNEIDER

Vor Kurzem wurde über den Winterdienst dieser Saison Bilanz gezogen. Im Zeitraum von Oktober 2017 bis März 2018 gab es im Burgenland 117 Einsätze. In mehr als 128.000 Stunden räumten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes den Schnee von den Straßen.

Außerdem kamen heuer 12.964 Tonnen Salz zum Einsatz. Im Jahr zuvor waren es 98.519 Einsatzstunden und beinahe nur die Hälfte an Salz gewesen, nämlich 7.405 Tonnen.

An 54 Tagen fiel im Burgenland Schnee

73 Winterdienst-Fahrzeuge, ausgestattet mit Frontpflug, Salzstreuautomaten oder Splittstreuanhänger, legten insgesamt 3.570 Fahrstreifenkilometer für die Verkehrssicherheit im Burgenland zurück. Dafür wurden 60.000 Schneestangen und 20.000 Stück Schneewände aufgestellt. Insgesamt gab es 54 Tage Schneefall im Burgenland.

„Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter, die trotz hartnäckiger Kälte und Schneefall für eine sichere Fahrt auf den Straßen sorgen. Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz im Burgenland“, so Landesrat Hans Peter Doskozil. Die 390-köpfige Mannschaft des Winterdienstes sei für die Sicherheit der Burgenländerinnen und Burgenländer in ständiger Rufbereitschaft.

15 Straßenmeistereien im Burgenland

„Sie sind an 10 Standorten mit insgesamt 15 Straßenmeistereien im ganzen Bundesland positioniert“, erklärt Doskozil. Im Bezirk verzeichnete man in der heurigen Saison einen Streusalzverbrauch von 2.742 Tonnen. „Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Räum- und Streupläne, nach denen der Winterdienst erfolgt, selbstverständlich auch über die Bezirksgrenzen hinaus reichen“, führt Burgenlands Baudirektor Wolfgang Heckenast aus.

Bilanz. In diesem Winter gab es im Land 117 Einsätze mit 128.000 Stunden. Insgesamt wurden 12.964 Tonnen Salz verbraucht.  |  LandBurgenland; Illustration: Rvector/shutterstock.com; Grafik: Gastegger