Erstellt am 26. Februar 2016, 10:15

von NÖN Redaktion

Wirbel um Museum nach Räumung. Die Räumung des Harkauer-Museum sorgt für Ärger bei einem Deutschkreutzer. Kölly: „Es kümmert sich keiner mehr darum.“

 |  NOEN, BilderBox.com (BilderBox - Erwin Wodicka)
Dass das im Goldmarkhaus untergebrachte Gedenkmuseum in Erinnerung an die heimatvertriebenen Harkauer Nachbarn vor Kurzem teilweise geräumt wurde, erregt Ärger bei einem Bürger aus Deutschkreutz.

Er fragt sich, ob so Maßnahmen aussehen, die den Tourismus in der Region ankurbeln können. Bürgermeister Manfred Kölly dazu: „Es ist richtig, dass das Museum nur mehr in eingeschränkter Form vorhanden ist, da sich keiner mehr für das Museum interessiert hat.“

Zusätzlicher Platz für Buchhandlung

Neben dem ehemaligen Harkauer-Museum befindet sich seit einigen Jahren eine Buchhandlung. Da laut Kölly die Buchhandlung sehr gut funktioniert und sich niemand mehr um das Museum gekümmert hatte, wurde für diese durch die teilweise Räumung des Museumsraums zusätzlicher Platz geschaffen.

Die Besitzer der Buchhandlung werden laut Kölly weiterhin die verbliebenen Exponate des Harkauer-Museums mitbetreuen. „Ich habe kein Problem damit. Wenn jemand Interesse hat, sich um das Harkauer-Museum zu kümmern, können wir es auch neu gestalten. Entscheidend ist jedoch das Goldmark-Haus“, so Kölly.