Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Zwölf Stellungnahmen zur B61a. BEARBEITUNG DER ÄNDERUNGSWÜNSCHE / Die Fachplaner setzen sich mit den Einsprüchen auseinander. Aus Steinberg gab es einen mit 194 Unterschriften punkto Trasse.

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REGION / Wie die BVZ berichtete, endete vor einigen Tagen die Auflagefrist des Umweltberichts für die Trasse der B61a (Verlängerung der S31) und damit die Frist, in der die Bevölkerung Änderungswünsche für die Trasse bekannt geben konnte. Mittlerweile wurden diese Änderungswünsche, die bei den jeweiligen Gemeinden eingebracht wurden, von der Straßenbauabteilung des Landes eingesammelt.

Rasche Realisierung und  verbesserte Ästhetik

 

Laut Büro von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler sind zwölf Stellungnahmen zum Anhörungsverfahren eingelangt. Mehrmals wurde um die rasche Umsetzung des Straßenbauprojekts gebeten. Weitere Themenbereiche, die die Stellungnahmen ansprechen, sind eine Streuobstwiese, die Verbesserung der Ästhetik der Trasse in einem Teilabschnitt und der Trassenverlauf bei Steinberg-Dörfl. Vertreter des Personenkomitees S31 und betroffene Anrainer vom Sonnriegl erhoben dort einen Einspruch gegen die „seitens des Landes favorisierte Trasse“, dem 194 Unterschriften beigefügt waren. Sie begründeten diesen damit, dass aus ihrer Sicht die im Umweltbericht präferierte Trassenführung Variante B der B61a (siehe Grafik) im Bereich Steinberg Nachteile aufweist, die dieser nicht oder nicht ausreichend würdigt, während die Vorteile der im selben Abschnitt ursprünglich von der ASFINAG geplanten Trassenvariante B1 nicht angemessen Eingang finden. „Während schon die Berücksichtigung der im Einspruch aufgezeigten Fakten zur wesentlichen sinnvolleren Trasse B1 an der Hottergrenze führt, untermauert zusätzlich das überwältigende Votum, dass dies auch dem Willen der betroffenen Bevölkerung entspricht“, meinen die Initiatoren der Unterschriften-Aktion und sehen darin einen klaren Auftrag an die verantwortlichen Vertreter des Landes nach einer raschen Realisierung der Trasse B1 an der Hottergrenze.

„Keine Zeitverzögerung  bei Realisierung der B61a“

 

Seitens des Büros von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler heißt es, dass die Stellungnahmen nun den jeweiligen Fachplanern zugeordnet und nach Möglichkeit in die Pläne eingearbeitet werden. Zu einer Zeitverzögerung bei der Realisierung der B61a komme es dadurch nicht. „Das ist Teil des offenen Planungsprozesses und in den Planungsverlauf bereits eingerechnet. Der Zeitplan ist wie gehabt aufrecht“, heißt es vom Land.