Erstellt am 28. März 2012, 00:00

130 Projekte im Straßenbau. MASSNAHMEN / Das Straßenbauprogramm 2012 sieht einige Projekte im Landessüden, unter anderem den Baustart der S7, vor.

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SÜDBURGENLAND / Trotz des eingeschlagenen Konsolidierungskurses, der heuer fünf Millionen Euro weniger im Budget vorsieht, soll im Burgenland intensiv in den Ausbau, an der Erhaltung, der Sicherheit und am Komfort des Landesstraßennetzes investiert werden. Dies bekräftigte SP-Landesrat Helmut Bieler bei der Vorstellung des Straßenbauprogrammes 2012 im Bau- und Betriebsdienstleistungszentrum Süd in Oberwart. 57 Millionen Euro stehen im heurigen Jahr für den Straßenbau zur Verfügung. „Die burgenländische Landesstraßenverwaltung - Abteilung 8 - bewirtschaftet 2012 ein Budget von rund 48,5 Millionen Euro, das in die Erhaltung, den Ausbau und Neubau der Landesstraßen ‚B‘ und ‚L‘ fließt. Die ASFINAG investiert 8,5 Millionen Euro in das hochrangige Straßennetz. Zusätzlich werden vom Bund 37 Millionen Euro für die Umsetzung der B61a von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze zur Verfügung gestellt. Das Gesamtbauvolumen der S7 beträgt 565 Millionen Euro, dieses Großprojekt entlastet Anrainer und stärkt nachhaltig den Wirtschaftsstandort Südburgenland“, so Bieler.

Hohe Qualität trotz Abbau  von Mitarbeitern halten

 

Die Verringerung der Mitarbeiterzahl soll keinerlei Nachteile bringen. „Wir nutzen im Zuge der Baudirektion Synergien, setzen im Sinne der Verwaltungsreform auf schlankere Strukturen und gewährleisten aber gleichzeitig durch gute Planung und ein perfektes Baumanagement hohe Qualität“, erklärt Bieler.

Hier noch ein paar Zahlen: Die Abteilung 8 - Straßen-, Maschinen- und Hochbau betreut mit den beiden Bau- und Betriebsdienstleistungszentren Nord (Eisenstadt) und Süd (Oberwart) 3.537 Fahrstreifenkilometer im Burgenland. Die 503 Mitarbeiter in der Straßenbauabteilung der Landesregierung, den Bau- und Betriebsdienstleistungszentren und Straßenmeistereien werden 2012 an mehr als 130 Projekten arbeiten.