Erstellt am 08. Dezember 2010, 00:00

2011: Aus für Schule und Kindergarten?. BILDUNG / In Kleinpetersdorf gibt es zu wenige Kinder. Für das Schuljahr 2011/12 sind Volksschule und Kindergarten fraglich.

VON MICHAEL PEKOVICS

KLEINPETERSDORF / Noch herrscht gespanntes Warten in Großpetersdorf auf die Anzahl der Schulanmeldungen für die Volksschule Kleinpetersdorf. Denn erst im Jänner werden die Verantwortlichen fix wissen, ob die Schule erhalten werden kann. „Zehn Anmeldungen bräuchten wir“, hofft Bürgermeister Winfried Kasper. Sind es weniger, tritt laut Bezirksschulinspektor Reinhard Goger der Regierungsbeschluss in Kraft, der besagt, dass unter der Anzahl von zehn Kindern die Volksschule geschlossen werden muss. In der Großgemeinde Großpetersdorf gibt es neben der Volksschule in Welgersdorf nur mehr jene in Kleinpetersdorf.

Kindergarten: Schließung  scheint so gut wie fix

Neben der Schule gibt es auch noch einen Kindergarten, dessen Schließung scheint nicht mehr abzuwenden. „Es ist schmerzlich, aber wir werden den Kindergarten wohl zusperren müssen“, sagt Kasper. „Die Leiterin Linde Artner tritt ihre Alterskarenz an, die Kinder werden dann den Kindergarten in Großpetersdorf besuchen.“

Kasper machen die „geburtenschwachen Jahrgänge“ schwer zu schaffen: „Schulen waren und sind Kulturträger, gerade in den kleinen Ortschaften. Die Aktivitäten der Kinder waren immer ein Fixpunkt im Ortsleben.“ Vielleicht sei es aber ohnehin besser, denn: „Es macht auch wenig Sinn, wenn Kinder den Kindergarten in Großpetersdorf, die Volksschule im Ortsteil und die Hauptschule dann wieder in der Stammgemeinde besuchen.“