Erstellt am 15. Februar 2012, 00:00

22.000 Fahrzeuge pro Tag: Suche nach Lösung. NEUE PLÄNE / In erster Phase soll Kreisverkehr mit Bypass erweitert werden. Planung für Phase zwei läuft derzeit auf Hochtouren.

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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / „Der Kreisverkehr ist am Limit, wir müssen handeln.“ Laut Baudirektor Johann Godowitsch wird der (McDonalds)kreisverkehr umgebaut und der Verkehrsfluss neu gesteuert. Vorerst allerdings nur von Pinkafeld kommend in Richtung Markt Allhau (Daten der Verkehrszählung siehe rechts unten).

Baustart für das Projekt soll noch heuer sein. „Das wird ähnlich aussehen, wie wir es auf der B50 von Bad Tatzmannsdorf kommend Richtung Pinkafeld umgesetzt haben“, präzisiert Godowitsch. „Wir werden einen neuen Bypass bauen, damit Fahrzeuge von Pinkafeld kommend direkt in Richtung Markt Allhau fahren können.“ Das sei jetzt möglich geworden, weil der REWE-Konzern am jetzigen Standort von Steco-Bau eine neue Billa-Supermarktfiliale plant – Baubeginn dafür soll auch noch heuer sein (die BVZ berichtete).

Überlasteter Kreisverkehr  durch Bypass entlasten

 

„Dadurch soll der Kreisverkehr von einer Seite entlastet werden und der Verkehr flüssiger in Richtung Markt Allhau gelenkt werden“, erklärt der Baudirektor. Konkrete Pläne für einen neuen Kreisverkehr gebe es – vorerst – nicht. Wohl aber Überlegungen, wie das Hauptproblem, nämlich der Verkehr von Großpetersdorf in Richtung A2, in den Griff bekommen werden kann. Eine Variante wäre eine „Umfahrung der Umfahrung“, sprich die Errichtung eines Astes hinter der Spedition von Ludwig Pall.

„Diese Variante muss  aber noch ausreifen“

 

„Damit wäre gewährleistet, dass der Verkehr aus Richtung Großpetersdorf und vor allem die von Osten kommenden Lkw, direkt in Richtung A2 fahren können und somit den Kreisverkehr nicht mehr benützen müssen“, beschreibt Godowitsch eine Variante. Diese müsse allerdings erst „ausreifen“: „Das ist noch in der Konzeption, aber wir arbeiten daran.“

Dass diese Planung überhaupt möglich ist, liegt zum Großteil am derzeit laufenden Kommassierungs-, dem sogenannten Z-Verfahren. Operationsleiter Josef Wild bestätigt oben beschriebene Überlegungen, kann konkret aber noch nichts dazu sagen, obwohl bei der Baumesse bereits ein diesbezüglich Plan zu besichtigen war: „Wir arbeiten an einer Möglichkeit, schneller von Osten zur Autobahn zu kommen und sind ständig in Verhandlungen.“ Dass beim Kreisverkehr Handlungsbedarf besteht, darin sind sich die Verantwortlichen einig. „Wir sind einerseits froh über den Verkehr“, sagt Godowitsch. „Aber andererseits ist es unsere Aufgabe, ihn auch zu lenken und mit einer gewissen Voraussicht zu planen. Das Problem der starken Frequenz von Großpetersdorf in Richtung Autobahn ist nicht einfach zu lösen – da dauert es seine Zeit, bis wir konkrete Pläne präsentieren können.“