Erstellt am 09. Januar 2014, 00:00

401-fache Hilfe aus der Luft. Region / Insgesamt 807 Einsätze der ÖAMTC-Flugrettung im vergangenen Jahr im ganzen Burgenland. Allein im Süden musste der Helikopter 401 Mal ausrücken.

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Mehr als 800 Mal ist im vergangenen Jahr der Notarzthubschrauber Christophorus 16 angefordert worden. „Die schnelle Hilfe aus der Luft ist im täglichen Einsatz nicht mehr wegzudenken“, stellt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, fest.

75 Prozent der Flüge sind „Primäreinsätze“

Bei 604 sogenannten Primäreinsätzen, das sind 75 Prozent der Einsätze, brachte der Christophorus 16 den Notarzt und einen Flugrettungssanitäter zur schnellen Hilfe direkt an den Notfallort. Am häufigsten (56 Prozent der Einsätze) wurde der C16 zu internistischen und neurologischen Notfällen gerufen.

Unfälle in der Arbeit, im Haushalt, in der Schule oder in der Freizeit waren bei 132 Einsätzen der Grund für die Alarmierung des Hubschraubers. Verkehrsunfälle machten lediglich rund acht Prozent der Einsätze aus.

Hinzu kommen auch 112 Sekundäreinsätze, bei denen es sich um äußerst dringende Verlegungsflüge von Krankenhaus zu Krankenhaus handelte, um den Patienten eine spezielle Versorgung zu ermöglichen.

Einsatztätigkeit nahm 2013 wieder zu

Allein im Bezirk Oberwart wurde der Helikopter zu 233 Einsätzen gerufen. In Güssing (101 Einsätze) und Jennersdorf (67) wurde er weniger häufig gebraucht.

„Insgesamt hat die Einsatztätigkeit der ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2013 aber wieder zugenommen“, hält Kraxner fest. „Unsere 16 Hubschrauber flogen österreichweit 16.043 Einsätze. Das sind 454 mehr als im Jahr 2012.“

Möglich gemacht haben diese eindrucksvolle Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugrettungssanitäter der ÖAMTC-Flugrettung. „Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit dem Roten Kreuz ist im Burgenland ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfeleistung aus der Luft“, bedankt sich Reinhard Kraxner bei den Partnerorganisationen.