Erstellt am 02. September 2015, 12:39

von LPD Burgenland

Achtjährige von Spitzmüllers Hund gebissen. Ein achtjähriges Mädchen aus dem Bezirk Oberwart wurde am Dienstag in der „Willersdorfer Schlucht“ im Gemeindegebiet von Oberschützen von einem Hund in den Kopf gebissen und leicht verletzt. Hundehalter Wolfgang Spitzmüller (Grüne) bedauert den Vorfall.

 |  NOEN, Einsatzdoku.at
Das Kind wurde nach ärztlicher Versorgung in häusliche Pflege entlassen.

Mädchen wollte mit Hund „kuscheln“

Die Mutter des Mädchens hatte am Dienstagnachmittag mit ihren drei Kindern sowie zwei weiteren Personen eine Wanderung durch die Schlucht gemacht.

Gegen 18.00 Uhr legten sie zwischen dem Fischteich und dem Parkplatz eine Rast ein. Dabei kamen zwei Mädchen mit einem schwarz-braunen Labradormischling, der auf den Namen „Nino“ hört, vorbei.

Die Kinder spielten mit dem Hund, wobei die Achtjährige mit dem Tier „kuscheln“ wollte. Der Hund biss jedoch das Kind in den Kopf sowie in die Schulter.

Laut Polizei lief am Mittwochvormittag noch die Suche nach den beiden Mädchen, die mit dem Hund unterwegs gewesen waren – bis sich Wolfgang Spitzmüller von den Grünen meldete und bekannt gab, dass es sich um sein Tier handle.

Spitzmüller: Großes Bedauern über Biss

Der Grünen-Politiker bedauerte in einer Aussendung den Vorfall und bittet die Familie, sich bei ihm zu melden. Bei den beiden Mädchen habe es sich um Spitzmüllers Tochter und eine Freundin gehandelt.

Der Hund sei bei dem Spaziergang vorschriftsmäßig angeleint gewesen und trug auch ein Brustgeschirr. Als die beiden Kinder auf eine Spaziergängertruppe trafen – eine Frau mit vier Kindern – kam es laut Spitzmüller "zu einer freundlichen Unterredung. Die Frau gab sich als Hundeliebhaberin aus und, bat die beiden Spaziergängerinnen, den Hund für das Spiel mit den Kindern abzuleinen."

Nach etwa 30 Minuten Spiel der Kinder mit dem Hund, wollte die Achtjährige mit dem Hund kuscheln. Dabei kam es zu dem bedauerlichen Zwischenfall.

Spitzmüllers Tochter kümmerte sich um das verletzte Kind. Leider tauschte die schockierte Jugendliche beim Verabschieden mit den Betroffenen keine Adressdaten aus. Spitzmüller bittet nun die betroffene Familie, sich mit ihm in Verbindung zu setzen.

"Ich bedauere den Vorfall zutiefst, möchte mich gerne nach dem Befinden des Mädchens erkundigen und ein Geschenk vorbeibringen." Bisher habe sein Hund noch nie jemanden gebissen. "Mir ist klar, dass beim Spiel von Tieren mit Kindern höchste Aufmerksamkeit geboten ist. Wir werden hier zukünftig noch vorsichtiger sein", so der Grüne.