Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Achtung, Waschküche!. SICHERHEIT / ÖAMTC und Verkehrslandesrätin warnen: „Die Lenker müssen sich an die Verhältnisse erst wieder gewöhnen.“

Bei winterlichen Fahrverhältnissen gilt seit Dienstag, 1. November, Winterreifenpflicht.GREGOR HAFNER  |  NOEN
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REGION / Oktober und November sind die Nebelmonate. ÖAMTC und Verkehrslandesrätin Michaela Resetar warnen vor den schlechten Fahrverhältnissen und appellieren an die Autofahrer, ihren Fahrstil an die Witterungsverhältnisse anzupassen.

„Wenn man zuhause oder im Büro automatisch zum Lichtschalter greift, ist es auch Zeit, beim Auto das Licht einzuschalten“, sagt ÖAMTC-Stützpunktleiter Rudolf Leeb. „An den Nebel müssen sich die Lenker erst gewöhnen. 90 Prozent der für den Verkehr wichtigen Informationen werden über das menschliche Auge aufgenommen, doch wenn ein Vielfaches vom Nebel eingehüllt ist, ist die Unfallgefahr beträchtlich höher.“ Auch Resetar warnt vor den Gefahren, die in dieser Jahreszeit auf die Autofahrer lauern: „Nebel, Regen und vielleicht auch bald Schnee machen die Fahrbahn unberechenbarer und schränken die Sichtverhältnisse erheblich ein.“

Tipps für das Fahren im  Nebel und im Herbst

Geschwindigkeit reduzieren: Als Faustregel gilt: Fuß weg vom Gas und die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen.

Abstand halten: Bei Nebel kleben viele Autofahrer am Fahrzeug des Vordermannes. Dabei wird der erforderliche Abstand oft unterschritten und gleichzeitig wird ein Fluchtinstinkt des Vordermannes ausgelöst – ein gefährlicher Teufelskreis, der Unfälle auslösen kann.

Welches Licht einschalten? Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtbehinderung wie etwa Nebel oder starkem Regen und Schneefall eingeschaltet sein. Sie muss bei guter Sicht ausgeschaltet werden. Nebelscheinwerfer, die nach vorne strahlen, dürfen aber immer alleine oder gemeinsam mit Abblendlicht verwendet werden – und zwar sowohl im Ortsgebiet als auch auf Freilandstraßen. Das Fernlicht darf nur bei Dämmerung, Dunkelheit oder witterungsbedingt schlechter Sicht im Freiland oder im Ortsgebiet, sofern eine Geschwindigkeit über 50 km/h erlaubt ist, eingeschaltet werden, und auch nur dann, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer geblendet wird. Tagfahrlicht ist bei schlechten Sichtverhältnissen ungeeignet. Tagfahrleuchten haben weniger Leuchtkraft als normales Abblendlicht. Außerdem bleibt das Rücklicht finster.

Leeb rät: „Wir führen an allen Stützpunkten einen kostenlosen Licht-Check durch. Dabei werden die Lampen auf Funktionalität und richtige Einstellung überprüft. Der Check dauert nur 10 Minuten.“