Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

Ärger an der Basis. SPÖ-Stadtpartei / Nach Niederlage bei Gemeinderatswahl will sich die SPÖ neu aufstellen. Seit Jahren gab es keine Generalversammlung.

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Von Michael Pekovics

OBERWART / Nicht erst seit der Niederlage bei der Gemeinderatswahl rumort es an der Basis der SPÖ. Das Wahlergebnis hat die Kritiker, die eine Veränderung fordern, natürlich noch bestärkt. Unruhe herrscht auch deswegen, weil es seit Jahren keine Generalversammlung der Oberwarter Stadtpartei gegeben hat. Normalerweise müssen Vereine mindestens alle zwei Jahre eine solche abhalten, politische Parteien sind davon aber ausgenommen.

„Zuerst Klausur, dann 

Geschäftsführer Ewald Hasler ist die Problematik bewusst. „Natürlich sind einige Mitglieder auch schon an uns heran getreten, haben sich beschwert und gefragt, wann die nächste Generalversammlung stattfinden wird“, sagt Hasler und erklärt: „Wir sind gerade dabei, die Generalversammlung vorzubereiten. Demnächst werden wir in einer Klausur die genaue Vorgangsweise besprechen – allen ist klar, dass die Stadtpartei neu aufgestellt werden muss.“

Derzeit ist Ex-Bürgermeister Gerhard Pongracz noch Obmann, ob er es bleiben wird, darf bezweifelt werden. Wer sein Nachfolger wird, ist derzeit aber noch nicht abzusehen. Als aussichtsreichste Kandidaten dürften wohl Vizebürgermeister Dietmar Misik gelten, aber auch Ewald Gossy könnte die Nachfolge von Pongracz antreten.

Misik will sich zu diesen Spekulationen nicht äußern: „Ich war in den vergangenen Jahren nicht im Vorstand und weiß deshalb nicht, warum es noch keine Generalversammlung gab. Wer neuer Obmann wird, kann ich nicht sagen, ich will den Gremien nicht vorgreifen.“

Vizebürgermeister Dietmar Misik will „den Gremien nicht vorgreifen“.

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In Planung. „Die Neuaufstellung der SPÖ ist noch vor dem Sommer geplant“, sagt Ewald Hasler.