Erstellt am 19. Dezember 2012, 00:00

Am Rad nach Ungarn. Tourismus / Erste direkte Radverbindung vom Bezirk Oberwart nach Szombathely (Ungarn) in Planung. Projektgesamtkosten: 970.000 Euro

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Von Vanessa Bruckner

REGION / Ordentlich abgestrampelt hat sich Hans Peter Neun in den letzten acht Jahren um sein Herzensprojekt Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür sieht es jetzt allerdings ganz danach aus, dass bald viele Drahteselfans ordentlich in die Pedale treten dürfen. Mit 2014 wird es nämlich einen direkten Radweg vom Südburgenland bis nach Szombathely (Ungarn) geben. Dieser soll den Regionen und Ländern mehr Touristen bringen.

700 Meter Radweg 

 

„Das Projekt ist bereits genehmigt, vier Partner sind daran beteiligt. Der Radweg wird über Pinkafeld, Oberwart, Großpetersdorf zum Grenzübergang Schandorf und weiter in die ungarische Großstadt Szombathely führen“, erklärt Hans-Peter Neun. Die Projektpartner – die Tourismusregion Oberwart-Bad Tatzmannsdorf, das steirische Thermenland, Savaria-Tourismus und die ungarische Grenzgemeinde Narda – investieren zusammen 970.000 Euro in dieses Projekt.

Die Herausforderung besteht darin, bestehende Radwege in beiden Ländern zu vernetzen. „Der Weg führt unter anderem die Lafnitz entlang, deshalb ist auch die Steiermark einbezogen. Auf österreichischer Seite sind die Radwege ja bereits vorhanden, in Ungarn müssen jetzt in der Gemeinde Narda noch 700 Meter Radweg geschaffen werden“, sagt der Geschäftsführer der Tourismusregion Oberwart-Bad Tatzmannsdorf. Am Grenzübergang zu Ungarn sollen Raststationen mit historischem Rückblick geschaffen werden.

„Die Geschichte dieses Grenzüberganges soll bildlich thematisiert werden. Geplant sind auch Erlebnisstationen. Es gibt eine Ausschreibung, die beste Idee wird, in Abstimmung mit den angrenzenden Gemeinden, das Rennen machen“, so Hans-Peter Neun.

 

 

Sportlich. Radfahrer können ab 2014 viele Meter machen, denn dann soll es endlich eine direkte Radverbindung in die ungarische Großstadt geben.

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