Erstellt am 28. Juli 2014, 13:53

von APA Red

Burgenländer sammelte Kinderpornos. Im Burgenland ist ein Mann angezeigt worden, der Kinderpornos gesammelt und online angeboten haben soll.

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Ein 55-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberwart wird verdächtigt, Kinderpornos im Internet gesammelt und auch getauscht zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft haben Polizeibeamte einen Computer und mehrere Datenträger sichergestellt. Auf ihnen sollen sich abscheuliche Sex-Szenen und Videos mit Minderjährigen befinden.

Abschlussbericht nicht vor dem Herbst

Gesammelt hat der Mann die Bilder und Videos im Internet, wo er sich auch über sogenannten „Peer-to-Peer“-Verbindungen getauscht haben soll.

Seitens der Staatsanwaltschaft Eisenstadt heißt es, dass „die Daten derzeit vom Landeskriminalamt ausgewertet werden. Wir ermitteln wegen Verdacht auf Besitz und Weitergabe von kinderpornografischem Material.“ Solange die Auswertung dauert, wird es aber keinen Abschlussbericht geben. „Damit ist nicht vor Herbst zu rechnen“, so die Staatsanwaltschaft.

Der Mann wurde jedenfalls auf freiem Fuß angezeigt, soll aber laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ geständig sein. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 55-Jährigen bis zu drei Jahre Haft. Wenn er das Material auch verkauft haben sollte, was derzeit noch ermittelt wird, erhöht sich der Strafrahmen. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.