Erstellt am 22. Juni 2016, 03:15

von Michael Pekovics

Arbeit für Flüchtlinge. Flüchtlinge helfen bei Grünland- und Friedhofspflege mit. Stadt kooperiert mit FH und Diakonie.

Am Runden Tisch saßen Georg Rosner, Sieglinde Pfänder, Petra Weisz und Ute Maurer sowie Johannes Eurich und Markus Glatz-Schmallegger, um das Projekt für Asylwerber zu besprechen. Fotos: zVg  |  NOEN, zVg

In der Stadtgemeinde Oberwart haben Asylsuchende in Grundversorgung im Auftrag der Gemeinde in gemeinnütziger Beschäftigung die „Grünland- und Friedhofspflege“ als Initiative zur Gemeinwohlförderung übernommen.

Innovative Lösungen zur Integration und Förderung

Bürgermeister Rosner und sein Team, ein Team des Diakonie Flüchtlingsdienstes, sowie die Fachhochschule Burgenland und die Diakonie Burgenland möchten aus dieser Initiative ein Modellprojekt generieren, mit dem zentralen Ziel, die Integration von Asylsuchenden zu fördern und gleichzeitig zu untersuchen, wie sich die Ausübung gemeinnütziger Beschäftigung auf die psychosoziale Gesundheit der Asylsuchenden auswirkt.

Am Runden Tisch saßen Georg Rosner, Pfarrerin Pfänder (Diakonie Burgenland, Ev. Pfarrgemeinde A.B. Oberwart), Petra Weisz (Diakonie Flüchtlingsdienst) und Ute Maurer (FH Burgenland) sowie Johannes Eurich, Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg, und Markus Glatz-Schmallegger, Inhaber von www.valuse.at und Mitarbeiter der FH Burgenland.

Gemeinsam wurden innovative Lösungen zur Integration und Förderung der Gesundheit von Asylsuchenden eingehend thematisiert. In der Stadtgemeinde Oberwart findet nun die gemeinnützige Beschäftigung von Asylsuchenden in Grundversorgung auf Basis von in der 15a-Vereinbarung vorgesehenen Remunerationen statt.

Mit der Umsetzung, Projektbegleitung und Koordination wurden der Diakonie Flüchtlingsdienst und die FH beauftragt. Bürgermeister Rosner freut sich, dass es ihm gelungen ist, diese gemeinnützige Initiative in Zusammenarbeit mit der Diakonie und den Kirchengemeinden (ev. A.B. und r.k.) zu starten.