Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Auch Rotenturm sagt Vandalen den Kampf an. ZERSTÖRUNG / Nach Pinkafeld und Oberwart ist auch Rotenturm von Vandalismus betroffen. Gemeinde kündigt scharfe Mittel an.

VON MICHAEL PEKOVICS

ROTENTURM /  Nicht nur größere Gemeinden wie Pinkafeld oder Oberwart, sondern auch kleinere Orte des Bezirks sind von Vandalismus betroffen. Aktuell geht es um Rotenturm, wo in den vergangenen Wochen zahlreiche Sachbeschädigungen gemeldet wurden:

Sachbeschädigungen in  Rotenturm nehmen zu

Inventar der Pfarrgemeinde wurde mutwillig zerstört (eingedrückte Dachrinnen hinter dem Pfarrheim), Mopeds fahren durch den Kinderspielplatz und die Sitzbank neben dem Güterweg „Rau“ wurde in den „Fenekgraben“ geworfen. Einige der Übeltäter wurden bereits ausgeforscht.

„Wir haben einige Personen erwischt, die beim Sportplatz immer wieder die Sitzgarnituren beschädigt hatten“, weiß Bürgermeister Josef Halper (SPÖ). Überbewerten will er die Lage aber nicht. „Da spielt viel jugendlicher Leichtsinn mit, aber die Eltern sind schon auch gefordert, ihren Kindern ins Gewissen zu reden und ihnen den drohenden Zeigefinger zu zeigen.“

Ziel von sinnloser Zerstörungswut ist auch immer wieder das „Weiße Kreuz“ beziehungsweise die Wiese davor. Immer wieder fahren Jugendliche mit ihren Mopeds durch die Wiese und hinterlassen tiefe Spuren, was das Rasenmähen erschwert. Das größte Problem ist aber laut dem Informationsblatt der Gemeinde der hinterlassene Müll: „Es ist nicht einzusehen, dass man Getränkeflaschen und -dosen nicht einfach entsorgen kann“, ist zu lesen und: „Die Gemeinde sagt den Vandalen den Kampf an – und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.“