Erstellt am 10. Juni 2015, 05:36

von Michael Pekovics

Aus für Sonnengarten, aber Huber ist gerettet. Sanierungsplan für Huber GmbH wurde angenommen, 93 Jobs sind gerettet. Dafür sperrt der „Sonnengarten“ zu, zwölf Jobs weg.

 |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
Im März musste die Huber Warenhandel und Transportges.m.b.H. Insolvenz anmelden, anfang dieser Woche wurde der angebotene Sanierungsplan von der Mehrheit der Gläubiger angenommen.

33 Prozent Quote für die Gläubiger

„Das Unternehmen kann fortgeführt werden“, gab Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer des Österreichischen Verband Creditreform bekannt.

Die Gläubiger erhalten eine Quote von 33 Prozent, von den 14 Millionen Euro angemeldeten Forderungen wurden 8,5 Millionen anerkannt.

Die Insolvenzursachen lagen in angeblichen Altlasten für die Deponie Wienerherberg (Ortsteil von Ebergassing). 93 Dienstnehmer waren betroffen, sie behalten somit ihren Arbeitsplatz.

„Sonnengarten“ muss ab Herbst schließen

Keine guten Nachrichten gibt es für den „Sonnengarten“ des Wiener Hilfswerk in Schreibersdorf. Das Erholungszentrum wird geschlossen, alle zwölf Mitarbeiterinnen werden gekündigt. Grund für die Schließung ist die mangelnde Rentabilität, pro Jahr wurden nur rund 9.000 Nächtigungen verzeichnet.

„Ein kostendeckender Betrieb ist nicht möglich“, gab Sabine Geringer, Direktorin des Wiener Hilfswerk bekannt. Die Schließung erfolge per Ende Oktober, was mit dem Erholungsheim und dem zwei Hektar großen Park danach passiert, stehe noch in den Sternen, so die Direktorin.

Der „Sonnengarten Schreibersdorf“ wurde 1968 gegründet, es war Europas erstes Erholungsheim für Menschen mit Behinderungen.