Oberwart

Erstellt am 20. Juli 2016, 04:42

von Michael Pekovics

Stadt war ohne Strom. 5.300 Haushalte waren am Sonntagabend im Schnitt 22 Minuten lang ohne Strom. Grund war ein Defekt im 20-kV-Netz.

Geschäftsführung Netz Burgenland. Johann Wachtler (l.) und Peter Sinowatz (r.)  |  NOEN

Am Sonntagabend gingen in der Bezirkshauptstadt Oberwart plötzlich die Lichter aus. Durchschnittlich 22 Minuten lang mussten rund 5.300 Haushalte ohne Strom auskommen.

Laut Energie Burgenland war der Ausfall von zwei Betriebsmitteln des 20-kV-Hochspannungsnetzes für den Ausfall verantwortlich. „Durch Netzumschaltungen konnten die Versorgungsunterbrechungen rasch behoben werden“, informiert der Energieversorger.

Probleme gab es darüber hinaus auch mit der Telefonanlage, die hatte nämlich ebenfalls eine Störung. Anrufer, die sich über den Stromausfall erkundigen wollten, wurden nicht durchgestellt sondern einfach aus der Leitung geworfen.

Häufigste Stromausfallursache: Sturm oder Gewitter

„Normalerweise kommt bei Ausfällen wie diesem ein Tonband mit einer entsprechenden Information, weil wir die Fülle der Anrufe nicht beantworten können. Dieses Tonband ist ausgefallen“, heißt es dazu vom Konzern.

Dennoch ist die Stromversorgung im Burgenland alles in allem stabiler als im Rest von Österreich. Im Durchschnitt hatte ein Kunde 2015 durch ungeplante Stromausfälle lediglich 27,18 Minuten keinen Strom.

Den Burgenländern geht es noch besser als dem Durchschnittsösterreicher: 2015 lag die störungsbedingte Ausfallszeit bei nur rund 23 Minuten. Häufigste Ursachen dafür waren im vergangenen Jahr Ereignisse wie Sturm oder Gewitter.