Erstellt am 14. April 2012, 14:04

Auto "gewonnen" und Geld verloren. Obwohl Konsumentenschützer immer wieder vor dubiosen Angeboten und Gewinnzusagen warnen, finden Betrüger nach wie vor ihre Opfer: Eine 31-Jährige kam kürzlich der "Gewinn" eines Autos teuer zu stehen.

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Die Frau aus dem Bezirk Oberwart zahlte, nachdem sie dazu aufgefordert worden war, insgesamt 1.363 Euro. Als sie zum dritten Mal Geld überweisen sollte, schaltete sie die Polizei ein, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Samstag.

Am Donnerstag der Vorwoche bekam die 31-Jährige die vermeintlich gute Nachricht, dass sie einen VW Passat CC im Wert von 46.000 Euro gewonnen habe. Das Fahrzeug stehe allerdings in der Türkei, wurde ihr mitgeteilt. Die Burgenländerin überwies nach Aufforderung 715 und danach noch weitere 648 Euro, um ihren "Gewinn" zu erhalten.

Schließlich bekam die Frau die Information, dass sie statt des Autos dessen Geldwert ersetzt bekommen sollte. Am Mittwoch dieser Woche wurde die 31-Jährige dann mehrmals aufgefordert, 3.500 Euro "Schenkungssteuer" zu zahlen. Ab diesem Zeitpunkt seien ihr laut Sicherheitsdirektion Zweifel gekommen, die Betrogene erstattete Anzeige.