Erstellt am 21. September 2011, 00:00

Bauruine: Bis jetzt noch keine Pläne eingelangt. ROHBAU / Noch wartet die Gemeinde auf jene Pläne, die in der Vorwoche versprochen wurden. Wenn nicht, kommt Baupolizei.

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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Wie die BVZ in der Vorwoche berichtete, gibt es rund um die Fertigstellung der Bauruine auf der Wienerstraße neue Pläne. Josef Schreiner, Geschäftsführer des Technopark Raaba, sprach von „20 bis 25 betreubaren oder betreuten Wohneinheiten“ und „einem Geschäftslokal im Erdgeschoss“ und einer „Investitionssumme von 25 Millionen Euro“. Bis Montag (Redaktionsschluss) sind im Oberwarter Rathaus aber noch keine Pläne eingetrudelt.

Das bestätigt die Skepsis, mit der die Verantwortlichen in der Vorwoche auf die neue Pläne reagierten. „Weder haben wir Pläne erhalten, noch hat sich jemand bei uns gemeldet“, weiß Bürgermeister Gerhard Pongracz (SPÖ). Laut Pongracz läuft der Baubescheid für den oft zitierten „Schandfleck“ in den nächsten Tagen aus. „Wenn sich niemand bei uns meldet, dann kommt wohl die Überprüfung des Istbestandes durch die Baupolizei – und dann wird es wohl einige Auflagen geben, die der Eigentümer umsetzen muss“, erklärt Pongracz die weiteren Schritte. In der Vergangenheit waren innerhalb des Gemeinderates Stimmen laut geworden, die die Ausstellung eines Abbruchbescheides forderten. Das dürfte allerdings nicht so einfach werden. Fakt ist, dass die Bausubstanz des vor fünf Jahren in Angriff genommenen Projekts nicht mehr die beste ist. „Es muss etwas passieren“, fordert Vizebürgermeister Georg Rosner (ÖVP). „Wenn wir die Innenstadt attraktivieren wollen, dann kann die Ruine nicht noch länger herumstehen. Fünf Jahr sind genug.“