Erstellt am 20. Mai 2016, 04:14

von Michael Pekovics

Baustellen bleiben nicht ohne Folgen. Neben Autofahrern leiden auch Radfahrer unter der aktuellen Situation – und natürlich auch die Infrastruktur im „Untergrund“.

Ende eines Radweges. Wegen des Baus des nördlichen Hochwasserschutzes sind Radwege derzeit verunreinigt und nur schwer benutzbar.  |  NOEN, zvg
„Da müssen wir durch“, sagt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) und meint damit die Verkehrsbelastung in der Innenstadt. Ähnlich die Meinung von Vize Dietmar Misik (SPÖ), der außerdem meint, dass „man jetzt sieht, wie wertvoll die Umfahrungen sind“.

Umleitungen mit Folgen für die Infrastruktur

Die Umleitung der Fahrzeuge durch die Stadt hat aber nicht nur Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, sondern auch auf den Unterbau unter der Straße. „Vor allem der Schwerverkehr ist problematisch“, sagt Bauhofleiter Roland Poiger. „Seit 15 Jahren wird über die Ortsdurchfahrt, den Kanal und die Wasserleitungen darunter geredet – das heurige Jahr könnte der Todesstoß für die Infrastruktur sein.“

Ein ähnlicher „Todesstoß“ könnte ein Wasserrohrbruch zur Stoßzeit sein – dann müsste Oberwart quasi weiträumig umfahren werden. „Das hoffen wir natürlich nicht, aber aufgrund der aktuellen Belastung, vor allem durch den Schwerverkehr, steigt das Risiko natürlich“, sagt Poiger.