Pinkafeld , Riedlingsdorf , Wiesfleck

Erstellt am 20. April 2017, 12:10

von Redaktion bvz.at

Schneechaos: Florianis halfen bei Unfällen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war die Stadtfeuerwehr Pinkafeld zu mehreren Fahrzeugbergungen gleichzeitig alarmiert, auch am Donnerstagvormittag waren die Florianis im Einsatz.

Aufgrund des starken Schneefalls in Kombination mit starken Windböen kam es auf der Landesstraße zwischen Pinkafeld und Wiesfleck zu massiven Schneeverwehungen - mehrere Autos steckten in einer ca. einen Meter hohen Schneeverwehung fest!

Auch auf der B63 zwischen Pinkafeld und Riedlingsdorf kam es aufgrund von schneeglatten Straßen zu Unfällen, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit drei Fahrzeugen und fünfzehn Mann zu den Einsätzen aus.

Kein Durchkommen durch Verwehungen

Auf der Landesstraße Richtung Wiesfleck mussten die Florianis mehrere Fahrzeuge mittels Seilwinde aus den Schneeverwehungen ziehen. Die Landesstraße musste komplett für den Verkehr gesperrt werden, da es in den Verwehungen kein Durchkommen gab. Die Einsatzleitung forderte über die Landessicherheitszentrale das Straßenbauamt an, um die Straße von den Schneemassen zu befreien. Nach ca. einer Stunde Arbeit mit Radlader und Schneepflug konnte die Landesstraße wieder freigegeben werden.

Auf der B63 war ein Auto in den Graben gerutscht. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld barg die Fahrzeuge. Erst in den Morgenstunden entspannte sich die Lage

Nach einer anstrengenden Nacht gab es auch am Donnerstagvormittag wieder Alarm: Die Feuerwehr wurde zu mehreren Fahrzeugen und einer LKW- Bergung Richtung Wiesfleck gerufen. Sie rückte mit demselben Aufgebot wie tags zuvor zum Einsatz aus.

Wieder waren einige Autos durch schwere Schneeverwehungen eingeschlossen. Auch ein Lkw mit Hänger blieb auf der schneeverwehten Fahrbahn hängen und musste von der Feuerwehr Pinkafeld geborgen werden. Die Landesstraße zwischen Pinkafeld und Wiesfleck musste wieder für den gesamten Verkehr gesperrt werden, um die Straße von den Schneemassen zu befreien. Erst gegen Mittag entspannte sich die Situation, die Einsatzkräfte konnten einrücken.