Erstellt am 29. Oktober 2014, 09:16

Unfallvermeidung: Blau als Warnfarbe. Die blauen Wildwarnreflektoren haben sich bewährt und werden nun an weiteren Strecken angebracht.

Reflektorentausch. Jagdaufseher Reinhard Berger, Landesrat Helmut Bieler, Bezirksjägermeister Klaus Gmeiner und Baudirektor Wolfgang Heckenast.  |  NOEN, Leeb

Im Burgenland werden neben den Gefahrenzeichen bereits seit 20 Jahren Wildwarnreflektoren zur Vermeidung von Wildunfällen eingesetzt. Zur Steigerung der Effizienz installierte die Burgenländische Landesstraßenverwaltung erstmals in der Herbst-Wintersaison 2009/2010 Teststrecken mit blauen Wildwarnreflektoren.

Montage von rund 3.000 Reflektoren vorgesehen

Mittlerweile wurden von rund 5.000 bestehenden Wildwarnreflektoren (rot, weiß) an gefährlichen Wildwechselstrecken bereits 2.300, nach Unfallhäufigkeit und in Rücksprache mit der Jägerschaft, ausgetauscht.

2015 sind der Austausch der restlichen rund 2.700 roten Wildwarnreflektoren sowie die Neuausstattung unfallgefährdeter Straßenabschnitte geplant. Für diese Maßnahme ist die Montage von rund 3.000 Stück Reflektoren vorgesehen.

„Tiere meiden die Annäherung und flüchten“

„Blaues Licht löst bei den Wildtieren einen Warnreflex aus, da dieses in der Natur nicht vorkommt. Darauf reagieren Tiere mit Vorsicht, sie meiden die Annäherung und flüchten“, erklärt Landesrat Helmut Bieler.

Weiters gibt es in Abschnitten mit besonders konzentriertem Wildwechsel großformatige Hinweiszeichen und mobile LED-Wildwarnanlagen. Dies soll noch mehr Sicherheit bringen.