Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

Billig heizen mit Strom? „Ja, das ist möglich“. INNOVATIV / Vierter Platz beim Energy Globe Award, Auszeichnung bei Erfindermesse: „easytherm“ lädt zum Energiefest.

Reinhard Burger, Günther Hraby und Gerfried Burger (v.l.) sind vom Heizen mit Infrarot überzeugt und laden am 15. Oktober zum Energiefest und zum Tag der offenen Tür. PEKOVICS  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

UNTERWART / Die Geschichte von „easytherm“ begann im September 2009 in Polen mit Bundespräsident Heinz Fischer. Bei einem Empfang lernten sich die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Reinhard Burger und Günther Hraby kennen. „Zuerst wollte ich es so wie viele andere nicht glauben“, erzählt Hraby. „Nämlich, dass Heizen mit Strom nicht teuer sein muss.“

Die Firma „easytherm“ behauptet das Gegenteil und kann es auch beweisen: „Erfahrungen von Industriebetrieben, die auf unsere Infrarotheizung umgestellt haben, zeigen, dass unsere Produkte massiv beim Energiesparen helfen. Billig Heizen mit Strom ist möglich“, sagt Burger. Das Geheimnis von „easytherm“ liegt laut den beiden Geschäftsführern im Einsatz von langwelligen Infrarotstrahlen: „Nicht die Raumtemperatur bestimmt, ob wir uns gewärmt fühlen oder nicht, sondern unser Wohlbefinden sagt: Mir ist warm oder mir ist kalt.“ Deswegen sei es möglich, mit niedrigeren Temperaturen ein wesentlich besseres Wärmeempfinden zu erzeugen. Als Beispiel führt Hraby den eigenen Standort in Unterwart an: „Früher hatten wir bis zu zehn Grad Unterschied bei der Raumtemperatur im Vergleich von Boden zu Decke. Heute sind es nur mehr 1,4 Grad.“ Die Technik ist angelehnt an jene von alten Kachelöfen, bei der Produktion werden nur umweltverträgliche Materialien verwendet.

Am kommenden Samstag, dem 15. Oktober, lädt die Firma „easytherm“ zu einem Tag der offenen Tür und zum Energiefest in Unterwart. Fachvorträge (unter anderem von Reinhard Koch) und ein Gewinnspiel sollen zum Besuch animieren.