Erstellt am 27. März 2014, 11:05

Burgenländer erfand Handyraub. Oberwart / Der Raub eines Handys hat die Polizei in Oberwart beschäftigt.

Allerdings nahm der Fall rasch eine Wende. Denn der 21-Jährige, der den Beamten die Tat schilderte und den "Räuber" genau beschrieb, hatte die Geschichte erfunden.

Sein Motiv: Er habe versucht, die Versicherungssumme für das Mobiltelefon zu kassieren, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag.

Widersprüchliche Angaben ließen 21-Jährigen auffliegen

 Der Mann schilderte, er habe am Dienstagnachmittag Nachrichten verschickt. Dabei sei ihm plötzlich von hinten das Handy entrissen worden. Doch bei der Befragung verstrickte er sich laut Polizei in Widersprüche. Schließlich gab er zu, den Raub nur vorgetäuscht zu haben, um in den Genuss des Versicherungsschutzes zu kommen.
 
Der 21-Jährige hatte bereits vor dem "Raub" das Handy verloren. Als er die SIM-Karte sperren ließ, sagte ihm ein Mitarbeiter des Mobilnetzbetreibers, dass die Versicherung nur bei einem Raub zahlen würde. Daraufhin soll der Burgenländer die Straftat vorgetäuscht haben, was ihm jedoch nun selbst eine Anzeige einbrachte.