Erstellt am 08. Februar 2013, 20:25

Burgenländer schnüffelte Gas und starb: Butangasvergiftung bestätigt. Der 18-jährige Südburgenländer, der am Wochenende tot von seiner Mutter in seinem Zimmer im Bezirk Oberwart entdeckt worden war, ist an einer Butangasvergiftung gestorben.

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Das teilte der Leiter der Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA), Wolfgang Swoboda Freitagnachmittag mit. Die Leiche des Burschen war am Donnerstagnachmittag obduziert worden. Eine ausständige Laboruntersuchung brachte nun ein "eindeutiges Ergebnis" hervor, so Swoboda.

"Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass das Ergebnis erst Anfang nächster Woche vorliegen wird. Aber es war so eindeutig und klar, dass es nun doch schneller als erwartet ging", sagte der Leiter der StA.

Nach dem schrecklichen Fund hatte die Mutter am Wochenende sofort den Notarzt verständigt, der jedoch nur noch den Tod des 18-Jährigen feststellen konnte. Im Nahbereich des Südburgenländers war laut Polizei eine handelsübliche Butangas-Kartusche gefunden worden, weshalb spekuliert wurde, ob der Bursche zuvor Gas geschnüffelt habe oder nicht.

Die Exekutive teilte vor wenigen Tagen mit, dass man Fremdverschulden ausschließe. Auch die Obduktion belegte dies.