Erstellt am 03. Februar 2016, 12:10

von Carina Ganster

Busfahrer als Held. Christian Pencs war mit einem Bus der G1-Linie unterwegs, als er einem Geisterfahrer ausweichen musste.

Christian Pencs ist am Dienstag der Vorwoche auf der A2 einem Geisterfahrer ausgewichen und hat einen Unfall nur knapp verhindert.  |  NOEN, Ganster
„Das Glück, das nichts passiert ist, ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt Christian Pencs auch noch Tage nach der gefährlichsten Busfahrt seines Lebens.

Bei Überholmanöver dem Tod ins Auge geblickt

Der Jabinger Busfahrer ist mit einem Bus der Linie G1 mit rund 50 Pendlern an Bord, in Fahrtrichtung Wien unterwegs, als ihm ein Geisterfahrer entgegenkommt. Einen Unfall konnte er durch sein geistesgegenwärtiges Verhalten nur im letzten Moment verhindern.

Im Wechselabschnitt überholte er einen Lkw und sah, dass ihm ein Geisterfahrer entgegenkommt, woraufhin er auf die Bremse stieg. „Mein Glück war, dass auch der Lkw die brenzliche Situation schnell erkannt hat und auf den Pannenstreifen ausgewichen ist. Dafür bin ich ihm sehr dankbar“, schildert Pencs den Vorfall.

„Erst mal geschaut, ob eh nichts kaputt ist“

Der Geisterfahrer prallte, als er den Bus sah, in die Mittelleitschiene und Pencs konnte rechtzeitig ausweichen. Die Fahrt setzte der Jabinger daraufhin fort.

„Bis auf ein paar Leute hat im Bus eigentlich niemand etwas von der gefährlichen Situation mitbekommen“, kann Pencs behaupten.

Auf die Frage, was er beim Aussteigen als Erstes gemacht hat sagt er: „Bevor ich meine Frau angerufen habe, bin ich eine Runde um den Bus gegangen und habe geschaut, ob eh nichts kaputt ist.“