Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

Chaos um Denkmal. Unstimmigkeiten / Nach dem Bericht der BVZ, dass der Verbleib des Garnisonsdenkmals doch nicht gesichert ist, gingen die Wogen hoch.

Bleibt es oder nicht? Das Garnisonsdenkmal in der Turba-Kaserne sorgt für einigen Wirbel. Foto: Lexi  |  NOEN, Alexander Lexi Horvath
Von Eva-Maria Leeb

PINKAFELD / „Ich habe in der Sitzung lediglich informiert, dass Verteidigungsminister Klug die Bestrebungen zum Verbleib des Denkmales in Pinkafeld unterstützt. Da ist noch gar nichts fixiert“, war die Antwort von Bürgermeister Kurt Maczek auf die Frage der BVZ, ob das Garnisonsdenkmal nun in Pinkafeld verbleibt oder nicht.

Das sieht FP-Gemeinderat Peter Jauschowetz etwas anders: „Scheinbar haben wir Gemeinderäte und die Protokollführerin während der Gemeinderatssitzung etwas anderes verstanden. Die Aussage ist eindeutig im Widerspruch mit den von Bürgermeister Maczek getätigten Aussagen in der Sitzung, was auch dem vorläufigen Sitzungsprotokoll zu entnehmen ist.“ Dies bestätigen auch VP-Vizebürgermeister Friedrich Luisser und VP-Gemeinderätin Sonja Kleinrath.

Wörtlich ist im vorläufigen Sitzungsprotokoll zu lesen: „Bürgermeister Mag. Maczek berichtet, dass nach Mitteilung durch den Bundesminister Mag. Gerald Klug das 83er Denkmal in der Turbakaserne in Pinkafeld verbleiben kann. Die Kosten für die Umsiedlung beziehungsweise Transport sind jedoch durch die Stadtgemeinde Pinkafeld zu übernehmen.“

Dazu sagt der Bürgermeister: „Ich habe gesagt, dass uns der Verteidigungsminister unterstützen wird. Auch ich hätte gerne, dass das Denkmal in Pinkafeld verbleibt, allerdings gibt es einen gültigen Vertrag mit der Garnison, und wenn diese darauf besteht, das Denkmal zu behalten, werden wir nichts dagegen machen können.“

Für VP-Stadtvize Luisser war und ist die Kaserne für Pinkafeld und für die Entwicklung sehr wichtig und daher sollten nicht alle „Erinnerungen“ daran abgebaut werden. „Nachdem sich auch der Museumsverein um dieses Denkmal sehr bemüht hat, war es mir ein Anliegen, darum zu bitten, dass dieses Denkmal in Pinkafeld verbleiben soll, um auch jüngeren Generationen zeigen zu können, welche Punkte es in der Entwicklung der Stadt gegeben hat.“ Dieses Denkmal werde auch in der Volksschule erwähnt, da Oberst Turba die Truppen nach der erfolgreichen Schlacht bei Isonzo nach Pinkafeld geführt habe.