Erstellt am 23. Januar 2013, 00:00

Das Burgenland tischt auf. Grüne Woche Berlin / In 24 Stunden kulinarisch rund um die Welt – tourte eine Delegation rund um Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld.

Von Bettina Eder aus Berlin

BURGENLAND / BERLIN /  Es ist kurz vor Mittag, und in Halle 15 b wird rund um den Burgenländer-Stand schon kräftig geprostet. Schnaps, Speck und scharfe Marmelade und viele andere Schmankerln locken neben den edlen Tropfen ins Genussland Österreich. Etwas weiter knallen die Bierkrüge aneinander, der Duft exotischer Gewürze steigt in die Nase, die Blaskapelle schmettert zünftige Musik und dazwischen gustieren sich die burgenländischen Repräsentanten, angeführt von Landesrat Andi Liegenfeld, Wein-Burgenland-Chef Matthias Siess, Geschäftsführer Christian Zechmeister und Weinkönigin Elisabeth II und ihrem Gefolge durch die 1.630-Aussteller-große Grüne Woche – die größte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Was darf’s sein? Holländischer Käse, australisches Bier, exotische Gewürze aus dem Orient oder Wein aus der russischen Provinz Krasnodar? Kulinarisch geht’s rund um die ganze Welt — für die Delegation aus Österreich nur in 24 Stunden, da das Schneechaos am Flughafen die Reisezeit um 12 Stunden gleich verkürzt hatte. Ob man bei der Konkurrenz überhaupt eine Chance hat? „Hier kommen die wichtigsten Player zusammen, man muss hier vertreten sein“, bekräftig Minister Niki Berlakovich die Bedeutung. Zumindest in punkto Wein kennen viele das kleine Burgenland schon. „Ihr hobt’s den besten Wein“, tönten die Musiker aus Surberg (Bayern) bei einer Weißwurst-Station. Und auch Eduard Kutygin Landwirtschaftsminister von Krasnodar, einer russischen Provinz, die unglaubliche 60 Prozent des russischen Weins produziert schwenkt sein Weinglas Richtung Burgenland. Mit ihm schmiedete Liegenfeld gleich Pläne, den Kontakt und Wissensaustausch zu intensivieren.