Erstellt am 28. Mai 2016, 16:14

von NÖN Redaktion

Dauereinsatz für die Einsatzkräfte. Samstagabend wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld nach Grafenschach zur Hilfe gerufen. Durch das Unwetter waren mehrer Keller überflutet worden.

 |  NOEN, www.feuerwehr-pinkafeld.at
Kurze Zeit davor waren in diesem Gebiet heftige Gewitter mit Starkregen, Sturm und Hagel niedergegangen. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit viel Gerät und 25 Mann zum Einsatz aus.

Im Feuerwehrhaus Grfenschachen wurden die einzelnen Einheiten auf die verschiedenen Einsatzadressen aufgeteilt. Die Einzelnen Einsätze reichten von „Keller unter Wasser“ bis zu Ölaustritten.
 
Als sich die Lage in Grafenschachen etspannte wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld nach Buchschachen alarmiert.  Dort wurde in einem Haus ein Heizöltank durch die Wassermassen aufgeschwemmt. Das Wasser im Keller war mit einem dicken Öl- Film überzogen.

Zwei Stunden nach Mitternacht spitzte sich plötzlich die Lage in Grafenschachen und in Lopersdorf zu. Plötzlich stiegen die Pegelstände der Bäche und sie traten über die Ufer. In Loipersdorf war die Lage besonders schlimm. Die Hauptstraße verwandelte sich binnen Minuten in einen reißenden Bach. Als wäre dies nicht genug, wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld auch noch zu einer Menschenrettung nach Grafenschachen alarmiert.



In Loipersdorf war die Straße dermaßen überschwemmt, dass für die Einsatzkräfte kein durchkommen war. Sie mussten umdrehen und über die Autobahn nach Grafenschachen fahren. An der Einsatzstelle befand sich ein Haus, das völlig von den Wassermassen eingeschlossen war.

Das Erdgeschoss war bereits komplett überflutet. Die Bewohnerin und ihr Hund hatten sich bereits auf den Dachboden geflüchtet. Mit einer riskanten Rettungsaktion gelang es allerdings die Frau und ihren Hund sicher zu bergen
 
Als das Wasser wieder zurückging wurde das voll Ausmass sichtbar. Dutzende Keller wurden teilweise bis zur Decke überschwemmt, Autos wurden  zerstört und die Straßen waren mit Schlamm und Geröll übersäht. Ein LKW einer Spedition wurde einige Meter mitgerissen und steckte in einer Hecke. Zahlreiche umliegende Feuerwehren wurde daraufhin in diese Gebiet beordert. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld konnte erst am frühen Morgen ins Feuerwehrhaus einrücken. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge und vierzig Mann der Stadtfeuerwehr Pinkafeld in Einsatz.
 



Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit