Erstellt am 19. März 2014, 00:00

von Vanessa Bruckner

Diskostraße bekommt wieder Konkurrenz. Mo Lakfif will’s noch einmal wissen und eröffnet neue Disko. Schon im Sommer soll im „P1“ getanzt werden.

Neue Diskothek für die Region. Im Gewerbegebiet Kemeten werden bald die Bauarbeiten für die neue Diskothek »P1« von Mo Lakfif beginnen. Als Standort wurde ein Grundstück neben dem Kreisverkehr, gegenüber der Tierklinik, gewählt.  |  NOEN, Foto: Pekovics
Von Vanessa Bruckner

KEMETEN / „Please don't stop the music“ – eine Songzeile, die Mo Lakfifs Lebensphilosophie auf den Punkt bringt. „Ja, es stimmt, ich habe ein neues Projekt am Start“, so der bekannte Unternehmer, der gleich vorweg verspricht: „Es wird eine geile Disko.“

x  |  NOEN, Foto: Pekovics
Wo die „geile neue Disko“ in nur wenigen Monaten eröffnen soll, steht auch schon fest. So fest, wie die Werbetafel mit Symbolfoto auf dem bereits geschotterten Areal. Lakfif und sein langjähriger Geschäftspartner Alfred Royer eröffnen die Diskothek direkt am Kreisverkehr Richtung Kemeten. Dafür wurde ein Grundstück vis a vis von der Tierklinik gekauft. Das wiederum haben aber nicht Lakfif und Royer, sondern der Bauherr und künftige Eigentümer des neuen Tanztempels, Helmut Lieb, erworben. „Wir fungieren lediglich als Pächter und Betreiber,“ informiert Mo Lakfif.

600 m2 inklusive Cocktailbar im Foyer

Das neue Mekka für Nachtschwärmer wird übrigens einen großen Namen tragen. „Es soll ‚P1‘ heißen, nach der ehemaligen Kultdisko in Wien, die meinem Partner gehörte“, verrät Mo im Gespräch mit der BVZ und fügt schmunzelnd an: „Ein ‚P2‘ haben wir ja schon im Burgenland.“

600 m2 groß wird der Bau, der, neben einem Hauptraum mit Dancefloor, auch ein Foyer inklusive Cocktailbar beherbergen soll. Lakfif, der heuer seinen 65-ten Geburtstag feiert, will mit dem „P1“ ein Publikum ab 16 Jahren ansprechen. Geht es nach dem Unternehmer, soll das Gebäude bereits Ende Mai stehen. „Dann will ich mit der Einrichtung beginnen.“

"Pläne müssen erst abgesegnet werden“

Noch gilt es allerdings, auf grünes Licht von den Behörden zu warten. „Die Pläne müssen erst abgesegnet werden“, so Lakfif.

Kemetens Bürgermeister Johann Nussgraber bestätigt unterdessen: „Im Gemeinderat wird am Freitag alles beschlossen. Das Grundstück ist verkauft und der Platz für die Disko schon geschottert.“ Mo Lakfif abschließend: „Ich habe versprochen, dass da noch einmal etwas Großes kommt.“

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Michael Pekovics aus der dieswöchigen Oberwarter BVZ: