Erstellt am 30. Juli 2014, 06:56

von Michael Pekovics

Ein Stier sah rot – tot. Stier büchste vor der Schlachtung aus und ließ sich nicht mehr einfangen. Polizei sicherte Einsatzort ab – und rief Jäger zu Hilfe.

Stier entlaufen. So gemütlich wie hier am Bild eines Augenzeugen war der Stier nur selten. Er ließ sich nicht einfangen und wurde von einem Jäger erschossen. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Ein entlaufener Stier hielt in der Vorwoche Teile von Riedlingsdorf in Atem. Das Tier büxte kurz vor der geplanten Schlachtung im Bauernladen Zapfel aus und marschierte seelenruhig durch die Ortschaft in Richtung Pinka/Buchschachen.

Alle Versuche, den Stier wieder einzufangen, scheiterten. „Als wir ihn kurz vor der Schlachtung einfangen wollten, ist er ausgerissen“, erzählt Hans Zapfel vom Bauernladen.

Polizei sicherte ab, Jäger drückte ab

Zunächst wurden die Beamten der Polizeiinspektion Pinkafeld verständigt. Die Polizisten schafften es aber auch nicht, den Stier wieder einzufangen und zum Bauernladen zurück zu bringen. Also wurde ein Profi, ein Jäger, verständigt, um die Einsatzkräfte zu unterstützen.

„Die Polizisten haben den Einsatzort abgesichert und der Jäger hat den Stier dann anschließend erschossen“, erzählt Zapfel weiter. Direkt im Anschluss daran wurde die Schlachtung wie geplant durchgeführt.