Erstellt am 20. März 2012, 16:49

Einbrecher entpuppten sich als Serientäter. Nach einem Autoeinbruch in Jormannsdorf (Bezirk Oberwart) hatten im vergangenen Dezember für drei Verdächtige die Handschellen geklickt. Kriminalisten stellten bald fest, dass sie es mit mutmaßlichen Serientätern zu tun hatten, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland.

Das Trio soll bei fünf Coups einen Schaden von rund 18.600 Euro verursacht haben. Die Männer - zwei sind 41, der dritte ist 42 Jahre alt - wurden von der Polizei am 6. Dezember des Vorjahres gefasst, nachdem sie kurz zuvor in ein Auto eingebrochen hatten. Bei einer Gegenüberstellung seien sie eindeutig als die Verdächtigen erkannt worden, so ein Ermittler zur APA.

Zeugen hätten sie auch auf Fotos erkannt. Aufgrund der sichergestellten Spuren werden die Ungarn für Wohnhauseinbrüche in Rohrbach (Bezirk Mattersburg), Eisenstadt und Enikelberg (Bezirk St. Pölten) sowie einen weiteren Pkw-Einbruch in Rohr im Gebirge (Bezirk Wiener Neustadt) verantwortlich gemacht. Die Täter ließen bei den Einbrüchen meist Schmuck, Geld und Uhren, aber auch Kameras, Laptops sowie andere Wertgegenstände mitgehen. Alle drei befinden sich seit Dezember in der Justizanstalt Eisenstadt in U-Haft.