Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Eltern-Proteste wirkten: Änderungen verworfen. KINDERBETREUUNG / Stadtgemeinde rudert zurück, Abrechnung für Verköstigung in Krippe, Kindergarten und Hort nun wie 2010.

VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART / Die Aufregung unter den Eltern war groß, als bekannt wurde, dass die Abrechnungsmodalitäten für die Verköstigung in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen ab 1. Jänner 2011 geändert werden sollen.

Statt wie bisher tage- hätte wochenweise abgerechnet werden sollen. Das hätte für Eltern, die ihre Kinder nur tageweise verköstigen lassen wollen oder können, massive Mehrkosten gebracht. So groß wie der Wirbel war ist jetzt die Erleichterung. Zahlreiche Eltern beschwerten sich im Rathaus – und das mit Erfolg. „Wir werden die Änderung der Abrechnungsmodalitäten so belassen, wie sie auch schon im Vorjahr war“, erklärt Bürgermeister Gerhard Pongracz (SPÖ).

Essen wird wieder nach  altem System abgerechnet

Das heißt konkret: Künftig wird wieder nach dem „alten“ System abgerechnet – am Monatsende müssen von den Eltern lediglich die von den Kindern konsumierten Mittagessen bezahlt werden. Laut Pongracz hat die Stadt 2010 mehr für das Essen ausgegeben, als eingenommen. „Deswegen haben wir die Änderung vorgenommen. Wir haben uns nur die Abwicklung anders und vor allem leichter vorgestellt“, erklärt Pongracz und gibt zu: „Das ganze Projekt war nicht bis zum Ende durchgedacht. Fehler kann man machen, aber nur einmal. Ab sofort wird das Essen wieder tageweise abgerechnet.“ Der Stadtchef betont auch, dass es „in Oberwart – auch nach den geringfügigen Erhöhungen – nach wie vor ein sehr günstiges Angebot für die Kinderbetreuung gibt“.