Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Erlebnis „Lebenswart“. BILANZ / Gemeinde Oberdorf ist neu dabei. Das Projekt ist ein Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit.

Josef Halper, Ursula Maringer, Josef Horvath, Peter Wagner, Eveline Rabold, Martin Ochsenhofer, Hans Peter Killingseder, Josef Lorenz und Werner Gilschwert (v.l.) sind stolz auf das Projekt »Lebenswart«.  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

OBERWART, REGION / Vor knapp einem Jahr wurde der Erlebnisweg „Lebenswart“ eröffnet. Vergangene Woche zogen die Verantwortlichen Bilanz – und die fiel positiv aus. Auch deswegen, weil mit Oberdorf die letzte der „Wart“-Gemeinden an Bord ist.

Als Unterwarts Bürgermeister Josef Horvath vor zwei Jahren die Idee hatte, einen Rundweg zu machen, ahnte wohl noch niemand, dass daraus ein durch vier Gemeinden und acht Ortsteilen führender Erlebnisweg entstehen würde. Als „einen Weg, der verbindet“ wird die „Lebenswart“ von Südburgenland Plus-Geschäftsführerin Ursula Maringer bezeichnet, Koordinatorin Eveline Rabold stimmt zu: „Das ist gelebte Mehrsprachigkeit.“ Eurowart-Obmann Werner Gilschwert bezeichnet das Projekt als „Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“. Vor allem die 22 am Wegesrand aufgestellten Tafeln sind Sinnbild dafür: Kleine Märchen von Peter Wagner auf der Vorderseite und „Sprachkurse“ in Ungarisch, Kroatisch und Roman lassen Natur, Erlebnis und Poesie zu einer Einheit verschmelzen. Neu ins Angebot kommt bald ein Bildungskatalog für Schulen. Mit E-Bike Südburgenland wurde zudem ein weiterer Kooperationspartner gefunden. Die neue Homepage www.lebenswart.at soll bald online gehen.