Erstellt am 18. März 2015, 14:44

von APA Red

Erneut Ortstafel in Unterwart gestohlen. Zum zweiten Mal binnen einem Monat, zum wiederholten Mal seit vergangenem Herbst sind in Unterwart/Alsoör im Burgenland zweisprachige Ortstafeln gestohlen worden.

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Die Unterwarter Ortstafeln sind im Südburgenland scheinbar so heiß begehrt, wie die Würstel am Oberwarter Wochenmarkt. Zum insgesamt vierten Mal innerhalb eines Jahres wurden am Wochenende die Ortstafeln der Gemeinde Unterwart gestohlen.

„Die Ortstafeln, welche zweisprachig ausgeführt sind (Unterwart/Alsoör), wurden aus dem Rohrrahmen geschraubt und gestohlen“, heißt es in einer Aussendung der Polizei. Die Täter sind natürlich unbekannt.

Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei und auch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde eingeschaltet. Die neuen Ortstafeln werden nun von der Landesstraßenverwaltung bestellt. Es wird etwa eine Woche dauern, bis sie wieder aufgestellt werden können. Eine neue Ortstafel kostet rund 250 bis 300 Euro.

Im Februar des Vorjahres kam es das erste Mal zum Diebstahl, damals ging man in der Gemeinde noch von einem Faschingsscherz aus, zwei Monate später wurden die Ortstafeln neuerlich gestohlen. Mitte September passierte es dann das dritte Mal und am vergangenen Wochenende nun also das vierte Mal.

BVZ.at hatte am Montag bereits berichtet:

Zum zweiten Mal binnen einem Monat, zum wiederholten Mal seit vergangenem Herbst sind in Unterwart/Alsoör im Burgenland zweisprachige Ortstafeln gestohlen worden.

Die Namensschilder an Ortsanfang und -ende kamen bereits in der Nacht auf Samstag abhanden, wie die burgenländische Polizei am späten Samstag mitteilte.

Wie schon beim Diebstahl Ende Februar, als eine Tafel verschwand, wurde das Ortsschild fein säuberlich aus dem Rahmen geschraubt.

Die Ortschaft wird von Angehörigen der ungarischen Minderheit im Burgenland bewohnt. Zweisprachige Ortstafeln wurden laut Gemeinde-Webseite erstmals im Jahr 2000 aufgestellt.

BVZ.at hatte auch im Herbst von einer Diebstahl-Serie berichtet: