Erstellt am 15. September 2015, 14:36

Fast schon "Routine" in der Messehalle. Von mehr als 500 am Morgen ist die Anzahl der Flüchtlinge in Oberwart auf rund 200 gesunken. Viele Gruppen machen sich direkt oder nach einer kurzen Verschnaufpause auf nach Wien.

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Im Oberwarter Messezentrum ist fast schon so etwas wie "Normalität" eingekehrt. Der von der Stadtgemeinde vor der Halle I abgestellte Duschcontainer wird dankbar angenommen, am Parkplatz davor spielen Kinder Fußball. Auch einige Polizisten sind vor Ort und beobachten die Lage.

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Über die Nacht auf Dienstag wuchs die Anzahl der Flüchtlinge auf über 500 an, viele davon haben sich allerdings schon per Bus auf den Weg nach Wien gemacht. An der Haltestelle am Hauptplatz sind immer wieder größere Menschenansammlungen zu sehen, auch hier ist die Polizei vor Ort. Bei der Ankunft der Linienbusse der Südburg herrscht kaum Gedrängel.

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Auch die Versorgung vor Ort funktioniert gut: Trotz Spendenstopps kommen immer wieder Menschen vorbei, um Sachspenden vorbeizubringen. Vor Ort sind zahlreiche Helfer, viele von ihnen sind selbst Asylwerber, die in der Region untergebracht sind. Einige von ihnen sind seit Sonntag jeden Tag als Dolmetscher im Einsatz.

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Die Helfer berichten von einer großen Dankbarkeit unter den Flüchtlingen. Schließlich ist Österreich für viele das erste Land in der EU, wo sie freundlich empfangen werden. Immer wieder suchen Menschen auch in Österreich um Asyl an, zum Großteil handelt es sich dabei um Familien oder Menschen, die bereits Angehörige oder Freunde in Österreich haben. Der Großteil der Flüchtlinge will nach wie vor nach Deutschland.

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