Erstellt am 10. Juni 2016, 05:30

von Vanessa Bruckner

Fellknäuel mit Herz suchen ein Zuhause. Trotz neuer Regelung bei Kastrationspflicht, sind im Bezirk wieder unzählige Katzenbabys auf der Suche nach einem Zuhause.

Aufopfernd. Alice Pichler von »Wir fürs Tier« kümmert sich um unzählige Katzenkinder. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Die „Frühjahrskatzerl“ haben Hochsaison und viele suchen jetzt nach ihrem „Dosenöffner mit Herz“. Circa 60 Jungkatzen gilt es für die 25 ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Verein „Wir fürs Tier“ aktuell zu vermitteln.

„Ist schon ein kleiner Fulltime-Job“

Laut neuer Regelung in puncto Kastrationspflicht, bei der jetzt auch Bauern rechtlich dazu verpflichtet sind, ihre Katzen kastrieren zu lassen, sollte das Problem der „Bauernhofkatzerl“ eigentlich der Vergangenheit angehören. Eigentlich. „Leider gibt es gerade dort wieder viele kleine Kätzchen. ‚Wir fürs Tier‘ berät am 29. Juli in Gotthardts Bank in Oberwart ab 17 Uhr zu diesem Thema,“ so Alice Pichler, Obfrau des Tierschutzvereines.

Derweil wird Pichler und ihren Mitarbeitern auch nicht langweilig. „Ich kümmere mich aktuell um vier Katzenkinder. Füttern, entwurmen, impfen - das ist schon ein kleiner Fulltime-Job“, erzählt Tierschützerin Carina Szauer.

Die Katzenseuche sei nach wie vor ein großes Problem. Das größte Leid verursachen aber noch immer „die auf zwei Beinen“. Ungewollte Katzenbabys werden ausgesetzt oder kurzerhand umgebracht. Dieser traurige Umstand gehört leider noch immer nicht der Vergangenheit an.