Erstellt am 03. Februar 2014, 10:41

Feuerwehr im Dauereinsatz. Am 2.Februar und in der Nacht auf den 3. Februar erreichte die Einsatzserie der FF Pinkafeld aufgrund der Wetterlage vorerst ihren Höhepunkt.

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Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld wurde innerhalb von nur rund elf Stunden zu insgesamt 29 Hilfeleistungen alarmiert. Die Männer der Stadtfeuerwehr Pinkafeld waren beinahe ständig mit drei bis vier Fahrzeugen von einer Einsatzadresse zur nächsten unterwegs. Die Einsätze reichten von zahlreichen umgeknickten Bäumen, die der enormen Last des Eises nicht mehr standhielten, über Brandmeldealarme und überhitzte Heizungsanlagen aufgrund eines flächendeckenden Stromausfalls bis zu einem Verkehrsunfall auf der A2 (Südautobahn) kurz vor Pinggau.

Verkehrsunfall direkt vor FF-Fahrzeug

Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld war eigentlich gerade zu einem umgeknickten Baum der die Autobahn blockiert unterwegs, als sich der Verkehrsunfall direkt vor dem Einsatzfahrzeug ereignete. Der PKW geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und landete in der Böschung. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.


Da sich der Unfall auf der Autobahnabfahrt Pinggau ereignete, wurde sofort über den Notruf 122 die zuständige Feuerwehr Pinggau alarmiert. Bei ihrem Eintreffen wurde die Einsatzstelle übergeben, und die Männer der Stadtfeuerwehr Pinkafeld konnten die nächsten Einsatzadressen abarbeiten.

Zahlreiche Bäume gefällt

Immer wieder mussten sowohl auf der A2 als auch im Stadtgebiet von Pinkafeld Bäume, die sich unter der Eislast schon gefährlich neigten und die Autobahn bzw. Häuser bedrohten, vorsorglich kontrolliert gefällt werden. Auch der Stomausfall sorgte für eine regelrechte Flut an eingehenden Einsätzen. Zahlreiche Heizungsanlagen (Festbrennstoffkessel) waren aufgrund des Stromausfalls überhitzt. Einige Brennkammern mussten ausgeräumt und die Keller bzw. die Wohnungen belüftet werden. Um ca. 2 Uhr am 3. Februar entspannte sich die Situation allmählich, und die Mannschaften konnten nach und nach einrücken.