Erstellt am 22. Juni 2016, 01:45

von Eva-Maria Leeb

FF-Haus am PEW-Gelände. Statt am Kasernenareal wird die Stadtfeuerwehr Pinkafeld am ehemaligen PEW-Gelände ihre neue Heimat finden.

Mittlerweile zu klein geworden. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld hat umfangreiche Aufgaben zu bewältigen und braucht dafür mehr Platz. Foto: Leeb  |  Eva-Maria Leeb

Schon seit dem Jahr 1908 hat die Feuerwehr Pinkafeld ihre Heimstätte gegenüber der katholischen Kirche. Nachdem das alte Gerätehaus schon recht baufällig war, erhielt die Feuerwehr von der Gemeinde ein neues Gerätehaus mit Steigerturm. Es handelte sich dabei um den ehemaligen katholischen Pfarrhof.

Haus platzt mittlerweile aus allen Nähten

Kennzeichen dieses Hauses war ein Stukko- Relief „Der gute Hirte“. Dieses Haus, in dem zeitweilig auch die Gendarmerie untergebracht war, diente der Feuerwehr bis 1957 als Heimstätte.

1961 wurde am selben Platz das neue Feuerwehrhaus der Stadtfeuerwehr feierlich gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. 1990 wurde das in die Jahre gekommene und zu kleine Feuerwehrhaus umgebaut und vergrößert.

Nachdem dieses Haus mittlerweile aus allen Nähten platzt, gab es Pläne, ein neues Feuerwehrhaus im Zuge der Bebauung des ehemaligen Kasernenareals zu errichten. Durch die Übersiedelung der „PEW“ (Pinkafelder Elektrizitätswerke) nach Oberwart haben sich nun neue Perspektiven ergeben.

Kosten für neues Haus nur noch die Hälfte

„Die Stadtgemeinde Pinkafeld hat das Gebäude gekauft. Es wird zur Kommandozentrale umgebaut, wir müssen lediglich die Garagen dazu bauen“, erklärt Bürgermeister Kurt Maczek. Die Grobplanungen seien bereits im Gange, zuerst müsse man aber die Finanzierung des Um- und Ausbaues der Neuen Mittelschule abwickeln.

Kurt Tripamer, Kommandant der Stadtfeuerwehr Pinkafeld, freut sich schon auf die neuen Räumlichkeiten: „Da der Platz im Feuerwehrhaus nicht mehr reicht, haben wir unsere Ausrüstung mittlerweile auf drei Lager verteilt. 2017 bekommen wir ein neues Fahrzeug. Vielleicht können wir ja bis dahin schon das neue Gebäude nutzen.“