Erstellt am 10. Februar 2015, 13:34

von Michael Pekovics

67-Jährige in Wolfau erfolgreich reanimiert. Am Nachmittag erlitt eine 67-jährige Frau in einem Wohnhaus in Wolfau völlig unerwartet einen Atem-Kreislauf-Stillstand.

Der Rotkreuz-Sanitäter Michael Madl traf als First Responder nach nur drei Minuten am Notfallort ein.  |  NOEN, Rotes Kreuz
Manchmal funktioniert zum Glück alles reibungslos. Zum Beispiel beim Fall jener 67-jährigen Wolfauerin, die am Wochenende völlig unerwartet einen Atem-Kreislauf-Stillstand erlitt.

Sanitäter waren schon nach drei Minuten vor Ort

Die Angehörigen wählten den Notruf 144 und begannen unter telefonischer Anleitung mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Zusätzlich zum Notarzthubschrauber Christophorus 16 wurde auch ein First Responder alarmiert.

„Ich war zufällig in der Nähe, habe das SMS bekommen und bin drei Minuten später mit meiner Freundin Julia Korner, die Krankenschwester ist, vor Ort gewesen“, erzählt Michael Madl, hauptberuflicher Mitarbeiter des Roten Kreuz.

Bescheidener Retter: „Geben immer unser Bestes“

x  |  NOEN, Rotes Kreuz
Er intubierte die Frau und verwendete den Defibrillator, woraufhin sie wieder Lebenszeichen zeigte. Die Reanimation verlief erfolgreich, die 67-Jährige war beim Abtransport sogar ansprechbar. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Landeskrankenhaus Graz West geflogen.

Madl, der seinen First Responder-Rucksack immer im Kofferraum seines Pkw mitführt, fühlt sich nicht als Held: „Aber nicht doch. Ich war froh, dass meine Freundin mit war, zu zweit ist vieles leichter. Leider kommt es öfter vor, dass wir gebraucht werden, aber dafür sind wir da. Wir geben immer unser Bestes.“

Dieser Notfall zeige deutlich die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des First-Responder-Systems, um schnell professionelle Hilfe leisten zu können, so das Rote Kreuz.

BVZ.at hatte bereits am Montag berichtet:

67-Jährige in Wolfau erfolgreich reanimiert

Am Sonntagnachmittag erlitt eine 67-jährige Frau in einem Wohnhaus in Wolfau völlig unerwartet einen Atem-Kreislauf-Stillstand.

Angehörige wählten den Notruf 144 und begannen unter telefonischer Anleitung sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Landessicherheitszentrale alarmierte daraufhin den Notarzthubschrauber Christophorus 16 und gleichzeitig einen First Responder (professionellen Ersthelfer des Roten Kreuzes).

Sanitäter schon nach drei Minuten vor Ort

Der in Wolfau wohnhafte Rotkreuz-Sanitäter Michael Madl traf als First Responder gemeinsam mit seiner Freundin, der Krankenschwester Julia Korner, bereits drei Minuten später am Notfallort ein und unterstützte die Ersthelfer bei den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Nach sofortiger Intubation und der ersten Schockabgabe mit dem Defibrillator zeigte die Patientin wieder Kreislaufzeichen. Beim Eintreffen des Teams von Christophorus 16 war die Patientin sogar wieder ansprechbar und wurde zur weiteren Behandlung ins Landeskrankenhaus Graz West geflogen.